ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:09 Uhr

Handball
Hammer! Junioren des LHC in der Bundesliga

Die LHC-Junioren bejubeln ihren bislang größten Erfolg. Sie sind in die A-Jugend-Bundesliga aufgestiegen.
Die LHC-Junioren bejubeln ihren bislang größten Erfolg. Sie sind in die A-Jugend-Bundesliga aufgestiegen. FOTO: Falk Fürstenberg
Dresden/Cottbus. Die Cottbuser Handballer gewinnen das Dreier-Turnier in Dresden und erfüllen sich im zweiten Anlauf ihren großen Traum. Von Wolfgang Swat

Das ist der Hammer: Der Handball-Nachwuchs des LHC Cottbus hat den Aufstieg in die A-Jugend-Bundesliga geschafft. Nach einem schwierigen Saisonstart in der Oberliga Ostsee-Spree mit einigen Niederlagen steigerten sich die Spieler der Trainer Falk Fürstenberg, Peter Melzer und Ronald Kozlowski kontinuierlich bis zu ihrem bislang größten Erfolg in ihrer jungen Karriere, der am Samstag in der modernen Ballsport-Arena in Dresden gelang. Die Mannschaft setzte sich in einem Dreier-Turnier gegen die SG  Menden Sauerland Wölfe und den HC Elbflorenz Dresden durch.

Nach dem knappen Aus in der ersten Qualifikationsrunde in Bad Schwartau eine Woche zuvor schien das Unternehmen Aufstieg im Auftaktspiel gegen Gastgeber Elbflorenz zunächst in Gefahr. Die junge Cottbuser Mannschaft mit Spielern, die zumeist erst 17 Jahre alt sind, kam in der ersten Halbzeit (gespielt wurden jeweils zweimal 20 Minuten) nur schwer in Tritt und lag 7:8 in Rückstand. „Die Jungs waren mit dem Körper auf dem Platz, aber  noch nicht mit dem Kopf“, fasste Falk Fürstenberg den ersten Spielabschnitt zusammen. Man leistete sich 13 technische Fehler und Fehlwürfe und ließ dadurch Hoffnung bei den Dresdnern aufkommen. „Wir haben in der Pause Ruhe, Besonnenheit und mehr Konzentration angemahnt, und das haben die Spieler dann umgesetzt“, so Fürstenberg.

Und wie! Der LHC ließ in der zweiten Halbzeit nur noch sechs Tore zu. Und weil im Angriff die Zahl der Fehlabspiele und Fehlwürfe auf fünf minimiert wurde, war nach dem Abpfiff der vorentscheidende  Sieg  für den Aufstieg mit 28:14 eingefahren.

Enger ging es im zweiten Spiel gegen Menden zu. Beim Halbzeitstand von 9:7 für den LHC war der Ausgang völlig offen. Um ganz sicher zu sein, musste Cottbus mindestens ein Unentschieden erreichen, um im letzten Spiel zwischen Dresden und Menden nicht doch noch unangenehm überrascht zu werden. Die Cottbuser, die in der Mehrzahl an der Lausitzer Sportschule ausgebildet werden, blieben auch im zweiten Spielabschnitt konzentriert und bejubelten am Ende einen 18:16-Erfolg und erfüllten sich ihren Traum: den Aufstieg in die Bundesliga.

Im letzten Spiel des Dreier-Turniers verlor Dresden dann gegen Menden mit 17:24.