ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:58 Uhr

Fussball-Landesliga
Guben bleibt zum neunten Mal ungeschlagen

Fußball-Landesliga. Wacker Ströbitz ist in der Fußball-Landesliga nach dem Auswärtssieg in Erkner weiterhin auf Schlagdistanz zum Spitzenreiter. Von Roland Scheumeister

1.FC Guben – VfB Hohenleipisch 0:0 S: Schmidt (Berlin); Z: 90; Guben: Matwiejczyk – Schwärtzke, Woryta, Nitschke,  Bieresniewicz, Rys, Löffler (64.Schelske), Sheriff, Pietka (71.Swoboda), Piotrowski, Meyer (52.VuTuan).

Zunächst gestaltete sich die umkämpfte Partie ausgeglichen. Die routinierten Gäste suchten mit einigen Distanzschüssen den Erfolg. Zum Ende der ersten Halbzeit wurden die Neißestädter stärker. Die zweite Hälfte begann mit einem Flugkopfball Meyers, den der Torwart parierte. Hohenleipisch erhöhte den Druck, ohne die FC-Abwehr aus den Angeln zu heben. Der FC konterte mehrfach verheißungsvoll, wobei die Einwechsler Dennis Schelske und Danny Vu Tuan noch einmal das Angriffsspiel belebten. Aus einem Befreiungsschlag heraus leitete Schelske einen Konter zur größten Chance des FC ein. Piotrowski traf mit seinem Schuss aus vollem Lauf aber nur die Latte (87.). FC-Trainer Benjamin Hanschke zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Insbesondere in der ersten Halbzeit hatten wir die Möglichkeiten, einen Sieg klar zu machen. Die positive Entwicklung der Truppe schlägt sich noch nicht entsprechend in Torerfolgen um. Da hoffe ich, dass hier auch bald der Knoten platzt, um mit größeren Schritten aus der gefährdeten Tabellenregion herauszukommen.“

FV Erkner – Wacker Ströbitz 0:1 (0:0) T: 0:1 Voigt (68.); S: Hübner (Potsdam); Z: 45; Wacker: Thoms – Röder (46.Scholze), Paulick, Gottwald, Rostock, Kowal, Geisler, Diakiv, Holz (80.Wochele), Handreg, Voigt (89.Weber).

Taktisch umgestellt spielten die Ströbitzer mit mehr Mut zum Risiko und auf Ballbesitz orientiert auf. Besonders Handreg spielte stark im Angriffszentrum. Dennoch verlief die Partie zunächst ausgeglichen. Wacker übernahm die Spielkontrolle mit vielen Chancen. Eine Flanke Diakivs verwandelte Voigt volley zum Tor des Tages. Weitere Möglichkeiten blieben ungenutzt. Erkner versuchte alles, ohne dabei größere Torgelegenheiten herauszuspielen. Wacker-Trainer Tino Kandelbinder: „Die Truppe hat verdient gewonnen, alles umgesetzt und als einziges Manko die schlechte Chancenverwertung offenbart.“

Kolkwitzer SV – Union Fürstenwalde II 0:6 (0:2) T: 0:1 Mlynarczyk (21.), 0:2 Lehmann (45.), 0:3 Mlynarczyk (56.), 0:4 Flemming (69.), 0:5 Steinmetz (83.), 0:6 Naseri (90.); S: Windisch (Dresden); Z: 55; Kolkwitz: Waltschew – Streich, B.Goertz, Szobonya, Kaiser, Specht, Forstreuter (28.Helbig), Machate (46.Grützner), St.Jähne (56.Kuba), Lehnik, Zittlau.

Relativ gut startete der KSV, doch Jähne hatte Pech bei einem Lattenschuss. Union kam über zwei Konter zum Pausenstand. Kaiser verfehlte dann knapp den Anschluss. Mit dem 0:3 durch Unterschiedsspieler Mlynarczyk brachen jedoch alle Dämme und Union schraubte das Resultat in die Höhe. KSV-Coach Sven Goertz: „Diese Niederlage tut weh, wir hatten uns viel vorgenommen, dies aber nur in der Anfangsphase umsetzen können.“

Blau-Weiß Briesen/Mark – SG Burg 3:1 (2:0) T: 1:0 Anke (20.), 2:0 Naskrenski (45./FE), 3:0 Jahnke (49.), 3:1 Rinza (87./FE); S: Schabanowski (Oberkrämer); Z: 84; Burg: Pöscha – Reinhardt, Golnik, Schötzigk, Heumann (75.Mauersberger), Valentin, Wirth (75.Nguyen), Lahr, Schulisch, Lehmann (53.Ben Houssine), Rinza.

Nach kurzer Abtastphase musste Lahr den Ball von der Linie kratzen, bevor ein umstrittener 30m-Freistoß, abgefälscht, im SGB-Tor landete. Indes traf Rinza, nach Vorbereitung Schötzigks, nur den Pfosten. Als Pöscha per Foul rettete, erhöhte Briesen per Elfer. Nicht im Bilde war die SGB-Abwehr, als Pöscha zweimal rettete und dennoch das dritte Tor kassierte. Rinza verkürzte vom Punkt, nach Foul des Briesener Keepers an Reinhardt. Von der robusten Spielweise der Briesener beeindruckt, konnten die Burger, speziell in der ersten Hälfte, nicht ihr Leistungsvermögen abrufen.

Frankonia Wernsdorf – VfB Cottbus 5:2 (1:2) T: 1:0 Richter (18.), 1:1 Otto (36.), 1:2 Krenz (37.), 2:2 Schnauder (57.), 3:2, 4:2, 5:2 Richter (60./FE,63.,82.); S: Czada (Königs Wusterhausen); Z: 70; VfB: Conrad – Lorenz (63.Shirzai), Koinzer, Pastowski, Wadsack, Jähde, Troppa, Krenz, Babbe, Weber (75.Stahn), Otto.

Ungeachtet der prekären Tabellensituation verkaufte sich der VfB so teuer wie möglich. Mit einem unhaltbaren Freistoß in Rückstand geraten, kam er zunehmend besser ins Spiel. Babbe verlängerte einen Ball auf Otto, der cool den Torwart überwand. Einen weitergeleiteten Einwurf Webers münzte Krenz zur Führung um und Babbe verpasste knapp das 1:3. Ausgeglichen ging es weiter, doch mit dem einsetzenden Regen konnten die Gastgeber ihr Konzept besser umsetzen und kamen durch Standards und per Konter zum klaren Sieg.