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Boxen
Freizeitboxer stellen sich einer neuen Herausforderung

Die Trainingsgruppe der Freizeitsportler „Di–Do Boxing“ des Cottbuser Boxvereins 2010. Demnächst steigen die Sportler vor Publikum in den Ring.
Die Trainingsgruppe der Freizeitsportler „Di–Do Boxing“ des Cottbuser Boxvereins 2010. Demnächst steigen die Sportler vor Publikum in den Ring. FOTO: Kay Havenstein
Cottbus. Di-Do Boxabend am 24. November in Cottbus.

Die Zeiten, in denen Cottbus als Boxhochburg bekannt war, sind lange her. Doch seit einiger Zeit arbeitet der Cottbuser Boxverein 2010 daran, den Ruf wieder aufleben zu lassen. Die jüngst ausgerichteten Deutschen Meisterschaften der Frauen und des weiblichen Nachwuchses waren ein Beleg dafür. Eine andere Sparte des Boxens – der Breitensport - soll aber dabei nicht aus den Augen verloren werden. So trainieren im Verein Sportler ein- oder zweimal in der Woche neben dem Uni-, Arbeits- und Ausbildungsalltag. Der Breitensport agiert dabei aber auch vereinsübergreifend. So wurden gemeinsame Trainingseinheiten mit den Kampfsportlern des Doitsu-Budo-Kwai und den Kanuten des ESV Lok RAW Cottbus absolviert. Ebenso wie ein gemeinsames Sommerfest mit jenen Kanuten.

Der breitensportliche Höhepunkt des Jahres steht allerdings noch ins Haus. Am 24. November heißt es im Gladhouse zum inzwischen sechsten Mal: „Ring frei zur ersten Runde“. Unter Wettkampfbedingungen stellen sich die Breitensportler einer großen Herausforderung. Um 19 Uhr öffnen die Türen, eine Stunde später steigen die ersten Boxer in den Ring. Erstmals wird dabei laut Verein ein Frauenboxkampf den Kampfabend bereichern, nachdem im letzten Jahre bereits Frauen einen Karatekampf absolvierten. Das Gladhouse zeigte sich dabei als interessante Austragungsstätte. Das funktionierende Konzept einer vereinsübergreifenden Veranstaltung mit Kickbox-, Karate- und Boxkämpfen mit Rahmenprogramm wird somit wieder umgesetzt.

Der Hauptkampf wird von Sven Richter (Cottbuser Boxverein 2010) und Mario Glagow (Stahl Brandenburg) bestritten. Richter ist den boxinteressierten Cottbusern noch ein Begriff. Das Box-ABC erlernte er in Spremberg, bevor er an die Sportschule nach Cottbus delegiert wurde. Dort setze er seine Erfolgsgeschichte fort, sammelte Medaillen bei Deutschen Meisterschaften und boxte sich schließlich bis in die Nationalmannschaft vor.

Eintrittskarten zum Preis von 7,85 Euro gibt es beim Ticketservice der RUNDSCHAU