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Feuertaufe für Burgs neuen Trainer im Kreisderby

Krieschow. Brandenburgliga-Spitzenreiter Krieschow erwartet mit dem RSV Waltersdorf ein spielstarkes Team, das trotz seines 10-Punkterückstandes noch zum erweiterten Favoritenkreis des Feldes gezählt werden muss. Beide Kontrahenten mussten zuletzt, durch Spielausfälle bedingt, unfreiwillig pausieren. Roland Scheumeister / rsm1

Während die Gäste ihre magere Auswärtsbilanz aufpolieren und damit die Minichance auf den Platz an der Sonne nutzen wollen, gilt es für den VfB, mit dem angepeilten Sieg einen Mitkonkurrenten abzuschütteln und sich gleichzeitig für die 1:5-Pleite des Hinspiels zu revanchieren. Auf seinen ersten Rückrundensieg hofft indes auch der BSV Nord beim Auswärtstrip in Miersdorf, um Boden zu den Abstiegsplätzen gut zu machen.

In der Landesliga hofft im Duell mit Wacker Ströbitz, im Sportzentrum Kaltenborner Straße, Gastgeber 1.FC Guben, seiner Besetzungsprobleme Herr zu werden. Wie schon oft gegen Spitzenteams gezeigt, wollen sie mit einem konzentrierten Auftritt über die volle Distanz ein zählbares Resultat realisieren. Die Westcottbuser reisen allerdings mit der Empfehlung von drei Siegen in Folge an und können, im Bestreben wieder ihre gewohnt starke Rückrunde abzuliefern, keinen Stolperer gebrauchen.

In einem weiteren SPN-Derby empfängt der Kolkwitzer SV die SG Burg. Beide Rivalen gewannen zuletzt klar. Doch während der KSV im gesicherten Mittelfeld um mehr Ergebnisstabilität ringt, sind die Spreewaldkicker im Abstiegskampf involviert. Mit Spannung wird daher erwartet, mit welchem Konzept der neue Trainer Marco Christoph aufwartet, um seine Schützlinge, die ja beim 5:2 über Wildau schon intakten Mannschaftsgeist demonstrierten, in ruhigeres Fahrwasser zu führen.

Im Spitzenduell zweier Niederlausitzvertreter in der Landesklasse empfängt Verfolger SV Döbern den Tabellenführer VfB Cottbus. Beide Teams stehen für gutes Niveau, gehen die Sache bei aller Rivalität auch entspannt an, so dass eine ansehnliche Partie zu erwarten ist. Die Gastgeber wollen mit einem Sieg das Geschehen in der Spitzengruppe spannend halten. Die Cottbuser sind durch die 0:2-Heimpleite der Vorrunde gewarnt.