| 02:37 Uhr

ESV-Männer kassieren zweite Pleite in Folge

2. Bundesliga Nord/Ost, Männer: SV Grün-Weiß Wörlitz – ESV Lok Elsterwerda 6:2 (3113:3017). men1

Die zweite Niederlage in Folge haben Elsterwerdas Bundesligakegler am vergangenen Samstag beim Liganeuling im anhaltinischen Wörlitz kassiert. Die Gastgeber waren in einer niveauarmen Begegnung etwas kompakter aufgestellt und so blieben die Zähler am Ende verdientermaßen bei den Grün-Weißen, die damit den Sprung auf Platz sechs schafften. Der ESV konnte die personellen Ausfälle zweier Leistungsträger (Seiffert und Exner) letztlich nicht entscheidend kompensieren, verbleibt aber dennoch auf Platz vier in der 2. Bundesliga.

Im ersten Durchgang konnte sich zunächst keines der beiden Teams auf den anspruchsvollen Bahnen absetzen. Robert Groschopp (521) sicherte sich erst mit dem letzten Wurf den Mannschaftszähler für seine Lok im Duell mit Thomas Bölke (520). Dafür zog Frank Beier (527) mit 1:3 in den Sätzen den Kürzeren gegen Dennis Böttcher (536). Somit ging es mit einer Punkteteilung in den zweiten Abschnitt.

Dort hatten die Gäste dann wenig aufzubieten. Stefan Kläber (508) mühte sich zwar nach Kräften und schnappte sich gegen den Tagesbesten Olaf Weltz (540) auch zwei Sätze, doch der Punkt ging aufgrund der besseren Kegelzahl nach Wörlitz. Gegenüber musste Hannes Meske nach schwachem Auftreten (452) eine herbe Klatsche gegen Reno Wehrmann (519) hinnehmen. Damit konnten sich die Gastgeber vor dem letzten Drittel deutlich in Führung spielen.

Schlussendlich gelang Elsterwerda mit Uwe Scheibe (496) und Benjamin Kube (513) im Schlusspart die Wende nicht mehr. Der Aufsteiger brachte den dritten Sieg in Serie in trockene Tücher und hat nach einer verkorksten Hinrunde wieder beste Aussichten auf den Klassenerhalt. Die Lok erwartet im nächsten Heimspiel am 4. Februar die punktgleichen Langendorfer.

2. Bundesliga Nord/Ost, Frauen: MSV Bautzen - ESV Lok Elsterwerda 6:2 (3220:3156). Lange Zeit hielten die ESV-Frauen in Bautzen gut mit und hatten durchaus Möglichkeiten auf etwas Zählbares. Doch ausgerechnet im letzten Durchgang, in dem der ESV mit Jana Krüger (501) und Aileen von Reppert (505) agierte, flachte das spielerische Niveau der Elsterstädterinnen dann doch deutlich ab und der MSV hatte fortan keine Schwierigkeiten, den Sieg davonzutragen. Zuvor erzielten Victoria Schneider (554), Silvia Harnisch (522), Saskia Siegmund (526) und Veronique Lanzke (548) ansprechende Einzelergebnisse für die Lok.