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| 18:23 Uhr

Rollstuhlbasketball
Erst unterirdisch – dann gewonnen

Gegen Stahnsdorf und Chemnitz lief es für die Cottbuser Rollstuhl-Basketballer trotz der zwei Siege noch nicht richtig rund.
Gegen Stahnsdorf und Chemnitz lief es für die Cottbuser Rollstuhl-Basketballer trotz der zwei Siege noch nicht richtig rund. FOTO: Red Rollers
Cottbus. Die Cottbuser Red Rollers starten trotz Defiziten mit zwei Heimsiegen in die neue Saison. red

Die Rollstuhl-Basketballer der Cottbuser Red Rollers sind erfolgreich in die neue Saison der Regionalliga Ost gestartet. Bei den Heimsiegen gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf (49:30) und die Niners Chemnitz (60:27) gab es für die Rollers aber noch viel Luft nach oben.

Für die Cottbuser galt es zum Auftakt, den Abgang von Johannes Wos und das krankheitsbedingte Fehlen von Steve Kolkwitz und Lars Christoph zu kompensieren. Mit einer stark verjüngten Anfangsformation, unter anderem mit dem Vize-Europameister der U22, Tobias Hell, erlebten die Red Rollers gegen Stahnsdorf ein zerfahrenes erstes Viertel. Einfache Fehler mit schlechter Trefferquote auf beiden Seiten verzückten die vielen Zuschauer auf den Rängen eher nicht. Auch mit Beginn des zweiten Viertels und mehr Basketballerfahrung auf dem Feld wurden das Niveau und die Trefferquote nicht besser. Erst nach der Halbzeit lief es besser. Spielzüge und Fahrwege waren nun erkennbar, auch die Dominanz der Cottbuser unter den Brettern, sodass es dann doch noch einen deutlichen 49:30-Erfolg gegen Stahnsdorf gab (Punkte: R. Stoy 17, D. Scheppan 14, B. Greisert 13).

Mit dem langjährigen Rivalen aus Chemnitz hatten die Lausitzer anschließend einen Geheimtipp für den Aufstieg vor der Brust. In den sehr schwachen ersten beiden Vierteln mit unterirdischen Trefferquoten wurden die Zuschauer allerdings zunächst arg enttäuscht. Dabei waren hier zwei eigentlich gute Mannschaften auf dem Parkett.

Nach der Halbzeitansprache wurde es dann deutlich besser, insbesondere die Cottbuser Youngsters D. Scheppan und T. Hell konnten mit guten Aktionen und erfolgreichen Mitteldistanzwürfen punkten. Erfreulich war auch der erste Punktspieleinsatz von Th. Bäsig, welchen er mit Punkten und einer soliden Leistung rechtfertigte. Das am Ende für die Niners enttäuschende Endergebnis von 27:60 (Punkte: D. Scheppan 20, T. Hell 8) wird wohl in Chemnitz viel Redebedarf auslösen.

Wer die Red Rollers einmal spielen sehen möchte, hat dazu beim nächsten Heimturnier der Cottbuser am 16. Februar 2019 Gelegenheit.