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| 14:30 Uhr

Fussball
Erst im Elfmeterschießen ist Schluss für Wacker

Wackers Tobias Voigt (r./hier in einem früheren Spiel) traf in der regulären Spielzeit per Elfer, aber nicht im anschließenden Elfmeterschießen.
Wackers Tobias Voigt (r./hier in einem früheren Spiel) traf in der regulären Spielzeit per Elfer, aber nicht im anschließenden Elfmeterschießen. FOTO: FuPa Brandenburg
Landespokal-Viertelfinale. Die Ströbitzer sind beim 1:4 n.E. im Pokal-Viertelfinale dem Brandenburgligisten Grün-Weiß Brieselang lange ebenbürtig. Von Roland Scheumeister

Wacker Ströbitz – Grün-Weiß Brieselang 1:4 n. E. (1:1/1:1). T: 1:0 Voigt (26./FE), 1:1 Erkic (35.); Elfmeterschießen: – / 1:2 Cikaric, 1:3 Malak, 1:4 Hildebrand; S: Stramke (Elsterheide); RK: Greinert/GWB/45+1/Tätlichkeit); GRK: Röder (Wacker/79.,wdh.Foulspiel); Zuschauer: 133
Wacker: Sieber – Röder, Valentin, Mi.Kowal (57.Schulisch), Semke, Voigt, Afzal, Heither, Pasera (46.P.Lehmann), Jäkel (91.Holz), Schütz.

Wacker präsentierte sich im Vergleich zu den letzten Punktspielauftritten in der Landesliga deutlich engagierter. Dem Brandenburgligisten Brieselang wurde über weite Strecken ebenbürtig Paroli geboten. Insbesondere in der ersten Halbzeit hatten die Ströbitzer ein Chancenübergewicht. Doch trat gleichzeitig das Dauerproblem mit der Effektivität zutage. Zu überhastet oder unkonzentriert wurden die Aktionen abgeschlossen. Zwischenzeitlich konnte sich auch Kevin Sieber im Tor beweisen. Dann holten die Gäste einen Lupfer Mohamed Afzal von der Linie. Als Letzterer im Strafraum gefoult wurde, verwandelte Kapitän Tobias Voigt den fälligen Elfer souverän.

Für die Gäste war das ein Weckruf, der sie zu mehr Engagement veranlasste. Brieselang glich per 25-Meter-Schuss aus, als Sieber die Sicht verdeckt war. Unmittelbar vor der Paus ließ sich Greinert zu einer Tätlichkeit gegen Voigt hinreißen. Der Platzverweis war die Konsequenz. Doch in Unterzahl übernahm der Oberliga-Absteiger das Kommando. Die Spiel- und Chancenanteile verlagerten sich zu dessen Gunsten. Wacker ließ bei eigenen Chancen wieder die Durchschlagskraft vermissen und hatte bei einem Innenpfostenschuss Brieselangs Glück.

In der Verlängerung brachte Gregor Holz neuen Schwung in die Aktionen der Ströbitzer. Doch der Torjubel blieb aus. Bei einem Kopfball der Gäste rettete die Latte.

Der Elfmeterkrimi begann durchaus spannend, indem Sieber gegen Erkic parierte. Doch dann traf Voigt nur die Latte, Steven Semke und Afzal fanden mit ihren eher harmlosen Schüssen jeweils im Keeper ihren Meister, während die Westbrandenburger dreimal eiskalt zuschlugen, was letztendlich den Unterschied ausmachte.