ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:56 Uhr

Fussball
Energies A-Jugend rücktin der Tabelle weiter auf

Cottbus. Von Georg Zielonkowski

Nach dem klaren 3:0-Erfolg gegen Empor Berlin sind die A-Jugendlichen des FC Energie Cottbus in der Fußball-Regionalliga-Tabelle auf Rang sechs aufgerückt. Wobei sich die U19 bis zur 24. Minute gedulden musste, bis Andre Marenin das überfällige 1:0 erzielte. Bis dahin hatten bereits Leon Schneider und Antonio Linge die Führung auf dem Fuß beziehungsweise dem Kopf. Niklas Geislers Kontertor zum 2:0 (44.) belohnte dann aber noch vor der Pause die hohe Laufbereitschaft der Gastgeber. Diese konnten im zweiten Abschnitt der Partie die Spielregie an sich reißen. Doch war es Pieter Marvin Wolf erst vier Minuten vor dem Abpfiff vorbehalten, zum 3:0-Endstand einzuschießen.

„Obwohl wir gegen das Kellerkind aus unserer Liga als Favorit in die Partie gegangen sind, mussten wir gerade im ersten Abschnitt doch die Gleichwertigkeit der Berliner anerkennen. Aber mit viel Disziplin haben wir im weiteren Verlauf das Geschehen immer mehr an uns gerissen, so dass wir den fünften Saisonsieg gesichert haben“, zeigte sich FCE-Trainer Andreas Richter nach dem Spielende gut gelaunt.

Weit weniger Spaß hatte sein Kollege Sebastian König nach dem Auswärtsspiel beim 1. FC Union Berlin. Weil dessen U17 das Bundesliga­spiel knapp 0:1 verlor und damit auf Tabellenplatz zehn abrutschte. „Was nutzt es, wenn die Mannschaft auf dem gleichen Niveau agiert wie der Gegner, sie aber die Tore nicht macht“, musste der Trainer wieder einmal den Finger in die Wunde unnötiger Punktverluste legen.

Chancen waren da, so beim Lattentreffer von Danilo Martschinkowski (26.) oder bei einer Großchance, als der Ball aus fünf Metern Torentfernung den Weg ins Gehäuse nicht fand. Zu allem Überfluss verschätzte sich die Energie-Abwehr samt Torhüter Julian Simon bei einem langen Ball der Berliner, sodass Paul Petermann das Spielgerät über die Cottbuser Viererkette hinweg spielen und so zum Tor des Tages (15.) verwandeln konnte.

Dennoch hat der Klassenneuling aus Cottbus auch in der Wuhlheide nachgewiesen, durchaus in der höheren Spielklasse angekommen zu sein. Die nächste große Herausforderung lauert am 18. November. Dann gastiert ab 11 Uhr der Bundesliga-Spitzenreiter RB Leipzig in der Heimspielstätte „Am Priorgraben“.