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| 19:18 Uhr

Fussball
Energie-Nachwuchsteams verlieren jeweils mit 2:4

Gegen den Regionalliga-Spitzenreiter 1. FC Magdeburg hatte Energies U19 um Adam Rindelhardt (l.) mit 2:4 (1:1) das Nachsehen.
Gegen den Regionalliga-Spitzenreiter 1. FC Magdeburg hatte Energies U19 um Adam Rindelhardt (l.) mit 2:4 (1:1) das Nachsehen. FOTO: Frank Lyttko
Cottbus. Die U19 unterliegt Regionalliga-Spitzenreiter Magdeburg. Von Georg Zielonkowski

Sowohl die A- als auch die B-Juniorenfußballer von Energie Cottbus haben am Wochenende mit 2:4 verloren. Die U19 unterlag daheim gegen Spitzenreiter Magdeburg, während die U17 mit dem gleichen Resultat die Heimreise aus Hannover antreten musste.

Für beide Nachwuchsteams war ein Punktgewinn durchaus möglich, da die Gegnerschaft nicht übermächtig war. So erholte sich die U19 blitzschnell vom Gegentreffer (3. Minute), als Colin Raak eine Minute später ausgleichen konnte. Energie spielte mit dem Tabellenersten der Regionalliga fortan auf Augenhöhe, auf weitere Tore mussten die Zuschauer lange warten. Bis dann eine Viertelstunde nach der Pause Dominik Deumer im Strafraum gefoult wurde und Peter Köster die Chance vom Punkt zur Energie-Führung nutzen konnte.

Doch auch Magdeburg konterte kurz darauf. Ein Ping-Pong-Ball schlug hinter Keeper Tim Staweckei ein. Im Gegenzug erspielten sich nun wieder der Gastgeber zwei dicke Chancen durch Pieter Marvin Wolff, die jedoch vergeben wurden. Per Doppelschlag (81.,82.) wies dann der Spitzenreiter den Unterschied in Sachen Chancenverwertung nach und sackte so die drei Zähler ein.

„Einmal mehr eine Niederlage, die vermeidbar war“, meinte Energies Trainer Andreas Richter. „Wobei wir dem Tabellenführer wirklich lange Paroli bieten konnten.“

Beim Bundesligaspiel der U17 in Hannover zogen die Cottbuser Gäste sogar mit einer 2:1-Führung in die Kabine, nachdem ein Eigentor der Hausherren (25.) die Gastgeberführung (8.) egalisiert hatte und Manuel Härtel vom Strafstoßpunkt erfolgreich (36.) war. Unerklärlich, dass die Gäste in der zweiten Halbzeit überhaupt nicht an die sehenswerte Vorpausenleistung anknüpfen konnten und den 96ern die Regie überließen.

So kam der Tabellensechste schon bald nach der Pause (53.) zum Ausgleich, um ein sehenswertes 30-Meter-Freistoßtor (69.) hinterher zu schieben. Cottbus hatte nun kaum noch etwas entgegen zu setzen, sodass im Konter fünf Minuten vor dem Abpfiff gar noch das 4:2 für Hannover fiel.

Energie-Trainer Sebastian König war speziell von der zweiten Halbzeit enttäuscht. „Wir hatten lange diesen einen Punkt vor Augen. Schade, dass nach Wiederbeginn vieles daneben ging“, so der Coach, der mit seinem Team nun auf Tabellenrang elf abgerutscht ist.