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| 18:14 Uhr

Fussball
Ein neues Team setzt auf altbewährte Tugenden

Trainer Sebastian König (r.) mit den Neuzugängen Leon Schade, Gerome Gartz und Lukas Iurea (v.l.).
Trainer Sebastian König (r.) mit den Neuzugängen Leon Schade, Gerome Gartz und Lukas Iurea (v.l.). FOTO: Georg Zielonkowski
Cottbus. Energies U17-Jugend will erneut die Bundesligatauglichkeit nachweisen. Am Samstag beginnt die Saison am Priorgraben. Von Georg Zielonkowski

Mit einer mehr als respektablen Leistung sind die B-Junioren des FC Energie Cottbus in der Vorsaison als Aufsteiger durch die Bundesliga gezogen. Neben ihrem ungewollten Titel der „Remiskönige“ (zehn Punkteteilungen) wurde bereits fünf Spieltage vor Saisonende der Klassenerhalt gesichert. „Klar wäre es schön, erneut so früh das Saisonziel zu erreichen, aber wir wissen um die Schwere der Aufgabe und haben zudem einen komplett neuen Kader“, sagt Trainer Sebstian König, der mit Jeremy Postelt und Noah Kerstein lediglich zwei seiner Spieler aus der Saison 2017/18 im Kader hat.

Altersbedingt ist der Kern der Vorjahresmannschaft in die eigene A-Jugend aufgerückt, als Neuzugänge konnte der Coach ein Quintett aus anderen Vereinen willkommen heißen. „Wir haben bei den Sichtungsturnieren in Lindow und Duisburg die Augen offen gehalten und unsere Hausaufgaben gemacht. Ich freue mich, dass wir die fünf Spieler von unseren guten Bedingungen und unserer Vereinsphilosophie überzeugen konnten.“ Gerome Gartz, der bislang beim FC Hansa Rostock das Tor gehütet hat, sieht schon nach kurzer Zeit seinen Wechsel für genau richtig an: „Wenn ich sehe, wie hier in Cottbus alles geordnet abläuft, es gute Bedingungen gibt, der Umgang überragend ist, bereue ich zu keiner Sekunde, Rostock verlassen zu haben. Und in der Bundesliga will doch jeder spielen. Also habe ich wohl alles richtig gemacht“, so die Argumente des Rotschopfs.

Bei den letzten Tests vor dem scharfen Start (Samstag, 11 Uhr Priorgraben gegen VfL Wolfsburg) zeigt sich Energies neue U17 schon durchaus in beeindruckender Frühform. Gegen Liga-Konkurrent Dynamo Dresden wurde beim 2:1 ein Sieg eingefahren, das gleiche Ergebnis gab es beim Duell mit der Wolfsburger U16. Zuletzt hieß es gegen die A-Jugend vom SV Babelsberg gar 3:0. „Wir setzen weiter auf Cottbuser Tugenden wie Mentalität und Leidenschaft, wissen aber, dass wir auch kicken können. Und die Jungs brennen darauf, schon am Samstag gegen den haushohen Favoriten aus Wolfsburg zu zeigen, wie schwer es ist, uns am Priorgraben zu schlagen“, hofft Sebastian König.