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| 19:09 Uhr

Kampfsport
„Ein großer Tag für den Cottbuser Sport“

Der PSV-Vorsitzende Wolfgang Rupieper mit dem Schild für den Eingangsbereich. Links: Elke Nowack, Abteilungsleiterin Sumo/Judo, rechts: Björn Bieling, Stützpunktleiter Sumo.
Der PSV-Vorsitzende Wolfgang Rupieper mit dem Schild für den Eingangsbereich. Links: Elke Nowack, Abteilungsleiterin Sumo/Judo, rechts: Björn Bieling, Stützpunktleiter Sumo. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. Die Judo-Abteilung des Polizeisportvereins (PSV) freut sich über das Prädikat „Landesleistungsstützpunkt Sumo“. Von Michael Helbig

Bei den Judokas und Sumo-Ringern der Abteilung Judo des Polizeisportvereins Cottbus (PSV) war am Montagabend die Freude groß. Der Vereinsvorsitzende Wolfgang Rupieper konnte an Elke Nowack, Abteilungsleiterin Sumo/Judo, und an Björn Bieling, Stützpunktleiter Sumo, die Ernennungsurkunde und ein funkelnagelneues Schild mit der Aufschrift „Landesleistungsstützpunkt Sumo“ für den Eingangsbereich im Trainingsgebäude in der Karl-Liebknecht-Straße 47b entgegennehmen.

Wolfgang Rupieper freute sich gemeinsam mit den Cottbuser Judo- und Sumo-Sportlern, dass Cottbus neben Brandenburg an der Havel durch den Deutschen Sumobund zum Landesleistungsstützpunkt Sumo ernannt wurde. „Das ist ein großer Tag für den Cottbuser Sport“, sagte der PSV-Vorsitzende. Er wünschte den jungen Sportlern weiterhin viel Erfolg und hoffe, dass sie immer Spaß an ihrem Sport haben und fair miteinander umgehen. Sportliche Tugenden und Teamfähigkeit seien die besten Voraussetzungen, um später auch im Berufsleben bestehen zu können, so Rupieper.

Die Abteilung Judo/Sumo zählt derzeit weit über 100 Mitglieder im Alter von vier bis über 70 Jahren, davon betreiben seit dem Jahr 2015 20 den Sumo-Sport. Und sie können bereits auf beachtliche Erfolge verweisen. So brachten sie von den Deutschen Meisterschaften der U12, U14 und U17 Männer/Frauen zwölf Gold-, zehn Silber- und drei Bronzemedaillen und vom Ranglistenturnier in Èrd (Ungarn) zwei Gold- und drei Bronzemedaillen mit nach Hause.

„Ich habe großen Respekt vor dieser Sportart, die unheimlich viel Kraft und Schnelligkeit erfordert“, erklärte Elke Nowack. „Manchmal dauert ein Kampf nur 10 bis 15 Sekunden, und Bruchteile von Sekunden können über Sieg und Niederlage entscheiden. Da ist auch für Kampfrichter höchste Konzentration gefragt.“

Und Elke Nowack weiß, wovon sie spricht. Seit vielen Jahren ist sie als Sumo-Kampfrichterin international tätig und freut sich darüber, dass sie in diesem Jahr bei den Sumo-Weltmeisterschaften in Taiwan als Kampfrichterin eingesetzt sein wird.

Doch bis dahin ist noch ein wenig Zeit. Als nächstes Ziel stehen für die Sumo-Ringer des PSV Cottbus zunächst das Ranglistenturnier in Brandenburg an der Havel am 26. Mai und dann die Kadetten-Europameisterschaft der Altersklassen 14, 16 und 18 Jahre im Fokus. „Dort hoffen wir, dass wir unsere vorangegangenen Medaillenplätze verteidigen können“, so Abteilungsleitern Elke Nowack und Stützpunktleiter Björn Bieling.

Junge Sumo-Sportler des PSV demonstrieren ihren Sport. Die Cottbuser sind zwar erst seit wenigen Jahren dabei, aber dennoch schon sehr erfolgreich.
Junge Sumo-Sportler des PSV demonstrieren ihren Sport. Die Cottbuser sind zwar erst seit wenigen Jahren dabei, aber dennoch schon sehr erfolgreich. FOTO: Michael Helbig