| 19:41 Uhr

Basketball
Doppel-Pleite am Doppel-Spieltag

19 Punkte erzielte Max Jentzsch (l.) zu Hause gegen Charlottenburg. Die Devils verloren dennoch mit 67:71.
19 Punkte erzielte Max Jentzsch (l.) zu Hause gegen Charlottenburg. Die Devils verloren dennoch mit 67:71. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Die Basketballer der Cottbuser White Devils verlieren sowohl auswärts als auch zu Hause. red

Gleich zwei Niederlagen mussten die White Devils am vergangenen Wochenende verdauen. So scheiterten die Cottbuser Basketballer am Samstag in der 2. Regionalliga Nordost-Staffel zunächst beim ungeschlagenen Tabellenführer in Wolmirstedt mit 65:87 (19:26/13:18/16:21/17:22). Am darauffolgenden Tag unterlagen die Teufel dann zu Hause knapp gegen den DBV Charlottenburg mit 67:71 (17:24/14:12/17:17/19:18). In beiden Begegnungen war Jesse Jeffers eifrigster Cottbuser Punktesammler.

Änderungen im Spielplan hatten zur Folge, dass die Devils sowohl am Samstag als auch am Sonntag auf das Parkett „durften“. Mit den SBB Baskets Wolmirstedt hatten es die Lausitzer mit körperlich überlegenen Gegenspielern zu tun, blieben aber wehrhaft und zeigten mit beherztem Einsatz guten Basketball. Doch Wolmirstedt intensivierte das Spiel und baute Schritt für Schritt die Führung aus.

Mitte des vierten Viertels gelang den Cottbusern zwar ein kleiner Run, der aber lediglich zur Ergebniskosmetik reichte und den Abstand auf 14 Punkte verkürzte. Am Ende gewann der Tabellenführer mit 87:65 sein 15. Spiel in Folge.

Keine 18 Stunden später ging es für die Cottbuser gegen den DBV Charlottenburg, bekannt für ein körperbetontes Spiel. Fokussiert gingen die Teufel in eigener Halle zur Sache und starteten mit einem 11:2-Lauf. Dies zwang den gegnerischen Coach zu einer schnellen Auszeit.

Neu justiert fanden die Gäste immer besser ins Spiel und scorten erfolgreich. Am Ende des ersten Viertels lagen die Teufel mit 17:24 zurück. Die Trefferquote der Cottbuser war schlecht, aber durch gute Verteidigungsarbeit hielten sie sich im Spiel. Mit einem 31:36-Rückstand, damit alles im machbaren Bereich, ging es in die Kabine.

Die Berliner starteten offensiv besser in die zweite Halbzeit. Auf neun Punkte bauten sie die Führung aus. In der Defense schenkten sich beide Teams nichts. Mit einem krachenden Putbackdunking setzte Jesse Jeffers das Zeichen für die Aufholjagd. Die Umstellung auf Zonenverteidigung war erfolgreich und die Teufel kämpften sich noch einmal gefährlich heran, doch die Spielzeit wurde knapp. Stefan Peplowsky verkürzte in den Schlusssekunden mit einem Dreipunktwurf, ehe die Schlusssirene den Endstand und zugleich die Heimniederlage von 67:71 festhielt.


Devils gegen Wolmirstedt: Jesse Jeffers (20 Pkt.), Yuriy Vasylyev (14), Max Jentzsch (10), Eric Hieltscher (7), Daniel Krausche (4), Michael Möbes (4), Frank Koal (3), Stefan Peplowsky (2), Kristof Wilhelm (1).

 
Devils gegen Charlottenburg: Jesse Jeffers (20 Pkt.), Max Jentzsch (19), Michael Möbes (7), Yuriy Vasylyev (6), Stefan Peplowsky (5), Frank Koal (4), Daniel Krausche (4), Kristof Wilhelm (2), Clemens Dittmann, Lars Jungnick.