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| 17:12 Uhr

Fussball
Dörry ist Krieschows „Mann für alle Fälle“

Oberliga. Angesichts von vielen Ausfällen setzt der Fußball-Oberligist im Heimspiel gegen Zorbau vor allem auf seinen Routinier. Von Roland Scheumeister

Krieschows Trainer Toni Lempke ist derzeit nicht zu beneiden. Neben den Langzeitverletzten Hebler, Lieschka und Kaiser fallen aktuell aus verschiedenen Gründen auch Hildebrandt, Felgenträger, Pahlow und Dahm aus. Wieder einmal wird daher Routinier Markus Dörry als bewährter „Mann für alle Fälle“ bereit stehen, um dem arg geschrumpften VfB-Kader mit seiner Erfahrung zu helfen.

Denn auch der Samstag-Gegner Blau-Weiß Zorbau (Anpfiff 14 Uhr), momentan noch abgeschlagenes Schlusslicht, ist nicht von Pappe. Der Aufsteiger erinnert in seiner Entwicklung etwas an die von Krieschow im ersten Oberligajahr. Denn nach viel gezahltem Lehrgeld generierte die Truppe aus dem kleinen Lützener Ortsteil acht seiner bislang elf Zähler in den letzten fünf Punktspielen. Das dürfte ein klares Zeichen dafür sein, dass die Mannschaft in der Liga angekommen ist.

Zudem sind im Aufgebot der Anhaltiner einige höherklassig erfahrene Akteure wie Ex-Energiespieler Michael Lerchl präsent.  Im Hinspiel trennten sich Zorbau und Krieschow 0:0. VfB-Coach Lempke gibt sich kämpferisch: „Ungeachtet unserer permanenten Personalmisere wollen wir ohne Wenn und Aber den ersten Pflichtspielsieg 2019 einfahren.“      

Der BSV Guben Nord ist bei Blau-Weiß Briesen gefordert, seine gute Ausgangsposition zu festigen. Die Märker sind als kampfbetontes Team bekannt. So sind die Nordgubener, die auch auf dem Spielfeld wieder auf die Führungsqualitäten ihres Trainers Franz-Aaron Ullrich bauen können, gut beraten, diesen kantigen Gegner trotz des 6:1-Hinspielsieges nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Vor einer anspruchsvollen Auswärtsaufgabe steht Wacker Ströbitz in Großziethen. Der Aufsteiger hat sich in der Winterpause mit sieben Akteuren verstärkt und liebäugelt, derzeit in tabellarischer Lauerstellung befindlich, sogar mit dem direkten Durchmarsch in die Brandenburgliga. Allerdings sind auch die Westcottbuser im Begriff, wieder Fuß zu fassen. Die ins Aufgebot zurückgekehrten Routiniers geben der neu formierten Truppe den nötigen Halt, wie das 5:0 über Wildau belegt. Wacker sollte also auch bei den Randberlinern, die das Hinspiel in Ströbitz 2:0 gewannen, in der Lage sein, ein Achtungszeichen zu setzen.

Der 1. FC Guben will die beim 1:1 in Erkner gezeigten guten Ansätze auch auf das erste Spiel auf eigenem Geläuf übertragen. Gegen die Fürstenwalder Union-Reserve (Hinspiel 2:2) könnte sich die Mannschaft mit dem zweiten Heimsieg etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen.

Spitzenreiter Kolkwitz wird bei den daheim ungeschlagenen Altdöberner Alemannen auf eine harte Probe gestellt. Indes will Verfolger SV Döbern, gegen den FC Lauchhammer klar favorisiert, an die Siegesserie der Hinrunde anknüpfen.