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| 18:55 Uhr

Fussball
Döberns Gad mit Hattrick beim Kantersieg

Die Kunersdorfer Kicker behielten im Duell mit Spremberg die Oberhand.
Die Kunersdorfer Kicker behielten im Duell mit Spremberg die Oberhand. FOTO: Lutz Knüpfer
Fußball-Landesklasse Süd. Brieske II beim 1:7 ohne Chance. Desaströse Vorstellung macht Peitzer Führungstor in Zossen wertlos. Von Roland Scheumeister

VfB Cottbus – Kolkwitzer SV 1:2 (1:1) T: 0:1 Fingas (5.), 1:1 Babbe (10.), 1:2 Meyer (90+5.); S: Bräunig (Drebkau); Z: 75; VfB: Conrad – Jähde, Hartmann, Pastowski, Wadsack (84.Lorenz), Babbe, Schwan, Uhlig, Oberschmidt (23.Pauling), Weber, Otto (67.Kruse). KSV: Büttner – Streich, B.Goertz, Gipp (56.Schreiber), Jefferson Da Silva, St.Jähne, Lehnik, Hahn, Schneider (78.Meyer), Richter (61.Jeylson Da Silva), Fingas.

Die Gäste nutzten die unkonzentrierte Startphase des VfB, indem Torjäger Fingas einen Abwehrfehler mit dem Führungstor bestrafte. Dann übernahmen die Cottbuser das Kommando. Aber nur der schnelle Ausgleich sprang dabei heraus. Der KSV verteidigte gut und nutzte, zeitgleich mit dem Abpfiff, einen Konter zum insgesamt glücklichen Sieg.

SV Döbern – FSV Glückauf Brieske/Senftenberg 7:1 (3:0) T: 1:0, 2:0, 3:0 Gad (13.,19.,41.), 4:0 J.Mrosk (59./FE), 4:1 Almlhem (68.), 5:1 J.Mrosk (73./FE), 6:1 Gad (83.), 7:1 W. Mrosk (87./HE); S: Kastner (Cottbus); Z: 100; Döbern: Köhler – Schiller, Blechstein, Koschitza, Scholz, Gad (84.Mettke), Schiffel, J.Mrosk, Augsburg (67.Dybka), W.Mrosk, Schwerdtner.

Mit einem lupenreinen Hattrick verdeutlichte Routinier Gad schon vor der Pause die Überlegenheit der Döberner. Bis auf wenige Ausnahmen waren die Briesker Akteure mit der Aufgabe überfordert. Der SVD hatte, obwohl arg ersatzgeschwächt – u.a. fehlten E.Grabowski, Heinke, Jäckel, Zeschke -, allein durch Gad, Chancen en masse und dominierte vor allem spielerisch. Alle drei Elfmeterentscheidungen waren unstrittig.

Fichte Kunersdorf – SC Spremberg 3:0 (2:0) T: 1:0 Müller (16.), 2:0 Rasche (45.), 3:0 Müller (47.); S: Baumann (Guteborn); Z: 90; Fichte: Wolf – Mattig, C.Badack, Seifert, Lehrack (73.Günther), Rasche, F.Badack (64.B.Golz), Müller (75.Faustmann), Knüpfer, S.Golz, Kunkel. SC: Rihm – F.Jensch, Jan Domann, Schwarz, Ra.Hermann, Thiele, Kern (73.Gruner), Stelzle, Ri. Hermann, Nickerl (82.Branzke), N.Pultermann (75.Pat.Scheider).

Die Gäste hatten ihre größte Chance unmittelbar nach dem Anpfiff. Fichte-Keeper Wolf rettete mit der Hacke, bevor seine Truppe das Zepter übernahm. Im Abschluss einer Eckenstafette landete eine Kopfballbogenlampe im Spremberger Gehäuse. Nach Doppelpass mit Felix Bader netzte Rasche überlegt ein. Ein 15m-Schuss brachte die Entscheidung. Der arg ersatzgeschwächte SC war bemüht, ohne zu nennenswerten Torchancen zu kommen.

MSV Zossen – Eintracht Peitz 2:1 (1:1) T: 0:1 Straube (5.), 1:1 Engel (9.), 2:1 Abdoulaye (74.); S: Rademacher (Berlin); Z: 22; Peitz: Leupold  – Gross, Bähr, Geissler (53.Hirsch), Fischer, Straube, Lohse, Runge, Kadler, Peters (49.Richter), Fiebow.

Ein Kopfball, nach Ecke, brachte den Peitzern die Führung. Inkonsequentes Abwehrverhalten verhalf den Zossenern zum schnellen Ausgleich. Mit einer Reihe verpasster Chancen und sich mit zunehmender Spielzeit breitmachender „Nullbock-Einstellung“ wurde der Gegner stark gemacht. Ein Torgeschenk leitete die Niederlage ein. Eintracht-Coach Sven Ballack: „Die Ausfälle von Brandt und Schwella (langfristig) waren mit dieser Einstellung nicht zu kompensieren, momentan ist bei uns der Wurm drin“.