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| 14:00 Uhr

Fussball
Döbern überrollt die Kurstädter

Landesklasse Süd. Mit 7:0 bezwingt der SVD Bad Liebenwerda. Es hätte auch zweistellig werden können. Von Roland Scheumeister

SV Döbern –  FC Bad Liebenwerda 7:0 (5:0). T: 1:0 Jäckel (4.), 2:0, 3:0 Schiffel (18., 21.), 4:0 J.Mrosk (39./FE), 5:0 Gad (45.), 6:0 Jäckel (74.), 7:0 W.Mrosk (70.); S: Tarnow (Lübben); Z: 75
Döbern: Czerwinski – Zeschke, Koschitza, Blechstein, Scholz, Schiffel, J.Mrosk, Gad (60.Schiller), W.Mrosk, Schwerdtner, Jäckel.

Das Resultat sagt schon alles über den Spielverlauf. Matthias Jäckel schloss einen tollen Angriff mit dem Führungstor ab. Eric Schiffels Doppelschlag stellte schon früh die Weichen auf Sieg für die Glasmacherstädter. Nach Foul an Jäckel saß auch der fällige Elfer und Gads Abstauber rundete die Dominanz des SVD ab, der die Gäste aus der Kurstadt nicht ein einziges Mal vor dem eigenen Tor auftauchen ließ. Bad Liebenwerda stellte sich in der zweiten Hälfte zwar  etwas besser auf das Spiel der Döberner ein, konnte aber im Spiel nach vorn weiterhin nichts bewegen. Nur der etwas fahrlässige Umgang der Döberner mit weiteren Möglichkeiten ließ das Resultat nicht zweistellig werden.

„Die Taktik der Liebenwedaer war für mich nicht ganz nachvollziehbar“, meinte Döberns Trainer Peter Prohaska. „Die sich uns bietenden Räume wurden einfach nicht zugelaufen, so dass wir durchgängig unser Spiel nach Belieben aufziehen konnten.“  

 

VfB Cottbus – Fichte Kunersdorf  1:1 (0:0). T: 1:0 Babbe (76.), 1:1 Müller (81.); S: Seliger (Finsterwalde); Z: 75
VfB: L.Schmidt – Jähde, Pastowski (46.Lorenz), Koinzer, Krenz (82.Kruse), Babbe, Uhlig, Weber (84.Wadsack), Schöngarth, Pauling, Röhr.
Fichte: Wolf – Funke, Seifert, Mattig, Lehrack, Faustmann, Rasche, B.Golz, Müller, F.Badack (82.Schlott), Kunkel (70.Günther).

Dem Spiel war anzumerken, dass die beiden bis dato besten Abwehrreihen dieser Staffel aufeinandertrafen. Diese beherrschten den Ablauf weitgehend. Durch Standards hatten die Cottbuser die ersten Möglichkeiten dieser anfänglich von Nervosität und vielen Fehlpässen geprägten Partie. Der VfB schoss dabei sogar die größeren Böcke, kam aber zum späten Führungstor, indem Stefan Babbe per Kopf eine Flanke ummünzte. Die Fichte-Kcker spielten danach zwangsläufig offensiver und entfalteten dementsprechend mehr Druck. Als die VfB-Abwehr nach mehreren Versuchen das Streitobjekt nicht aus der Gefahrenzone bekam, war Maximilian Müller mit dem Ausgleich zur Stelle. Der wurde von beiden Teams als gerecht empfunden.