ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:24 Uhr

Fussball
Döbern überrascht Herzberger Spitzenteam

Fußball-Landesklasse. Den SV-Kickern gelingt im Spitzenspiel der Fußball-Landesklasse ein deutliches 5:0 gegen den Zweiten. Von Roland Scheumeister

Kolkwitzer SV – FC Bad Liebenwerda 4:1 (2:0) T: 1:0 Richter (23.), 2:0 St.Jähne (45+1.), 3:0 Richter (64.), 3:1 Engelmann (82.), 4:1 Meyer (90.); S: Zimmer (Felixsee); Z: 75; KSV: Waltschew – Streich, Lehnik, Jefferson Da Silva, Gipp, St.Jähne, Schneider (78.Meyer), Richter (71.Jeylson Da Silva), Hahn (33.Zittlau), Fingas, Schön.

Mit viel Teamgeist und disziplinierter Umsetzung der Marschroute des Trainers, ließ der Spitzenreiter nichts anbrennen. Das 2:0 zur Pause gab Sicherheit. Die neu formierte Innenverteidigung Da Silva und Lehnik hielt die Abwehr stabil. Vier schön herausgespielte Tore und eine Vielzahl von Chancen haben den derzeitigen Höhenflug des KSV untermauert. „Alle ziehen an einem Strang“, beschreibt Trainer David Brincker das Erfolgsrezept.

Alemannia Altdöbern – Fichte Kunersdorf 1:1 (0:0) T: 1:0 Franke (47.), 1:1 B.Golz (90+2.); S: Werner (Finsterwalde); Z: 85; Fichte: Wolf – Mattig, C.Badack, Musäus, Lehrack, Faustmann, B.Golz,  Müller, Knüpfer (65.Rasche), Günther (77.Klisch), S.Golz.

Abwechslungsreich, rassig, körperbetont, aber stets fair gestaltete sich dieses Match zweier ebenbürtiger Gegner. Ein Superfreistoß bescherte den Gastgebern die Führung. Fichte musste sich bis in die Nachspielzeit gedulden, um hier noch einen Punkt zu retten. Eine hohe Flanke Rasches wurde zu kurz abgewehrt und Golz war mit dem Nachschuss zur Stelle.

SV Döbern – VfB Herzberg 5:0 (1:0) T: 1:0 Schiffel (28.), 2:0 Jäckel (52.), 3:0 Gad (57.), 4:0, 5:0 Jäckel (59., 83.); S: Kastner (Eisenhüttenstadt); GRK: Löwe (Herzberg/48.); Z: 110; Döbern: Czerwinski – Zeschke, Heinke, Koschitza, Blechstein, Schiffel,  J.Mrosk (81.Oppitz), E.Grabowski (55.Gad), W.Mrosk, Schwerdtner (74.Schiller), Jäckel.

Gut besetzt startete der SVD in dieses Spitzenspiel. Die Herzberger Regisseure Dosseh, Duben und Essien wurden von der Abwehr neutralisiert. Schiffel setzte sich durch und markierte die Führung. Die Dezimierung der Gästeelf durch Gelbrot spielte dem SVD in die Karten. Jäckel und Gad legten jeweils per Kopf nach. Zwischenzeitlich traf Herzberg per Freistoß zwar den Pfosten, blieb aber ansonsten chancenlos. Mit mustergültigen Vorlagen bedient, schraubte Jäckel das Resultat in die Höhe. „Die Mannschaft gab mit dieser Leistung die richtige Antwort auf die zuletzt aufgetretenen Fragen“, konstatierte Trainer Peter Prohaska nach dem Spiel.

VfB Hohenleipisch II – VfB Cottbus 1:1 (0:1) T: 0:1 Babbe (14.),1:1 Roigk (50.); S: Schultchen (Vetschau); Z: 42; VfB: L.Schmidt – Lorenz, Pastowski, Koinzer, S.Schwan, Freidgeim (61.Shirzai), Krenz (81.Littmann), Babbe, Uhlig, Kruse (73.Wadsack), Oberschmidt.

 Die Cottbuser kamen gut in die Partie und nach Ecke von Krenz köpfte Babbe ein. Die Chancen zur Resultatserhöhung wurden allerdings liegen gelassen und nach der passablen Startphase gaben die Gäste das Fussballspielen auf. Folgerichtig wurde der Druck der Hausherren größer, der verdiente Ausgleich fiel und am Ende mussten die Pohland-Schützlinge sogar noch um das Remis bangen.

SC Spremberg – SG Friedersdorf 2:0 (1:0) T: 1:0 Kern (34.), 2:0 Nickerl (80.); S: Skorna (Cottbus); Z: 65; SC: Kaubitzsch – Staude, Jan Domann (46.Ri.Hermann), Schwarz, Ra.Hermann, Rihm, Thiele (76.N.Pultermann), Kern, Pasc.Scheider (83.Pat.Scheider), Nickerl, Stelzle.

Die Slamener gaben von Beginn an Gas. Die Friedersdorfer verengten geschickt die Räume. Optisch zwar klar überlegen brauchten die Gastgeber Zeit sich darauf einzustellen. Erst ein abgefälschter Schuss von Kern löste beim SC den ersten Torjubel aus. Weitere Chancen blieben ungenutzt, wie auch in der zweiten Hälfte, als die Partie etwas offener wurde. Nach einer von Kern eingeleiteten Aktion traf Nickerl freistehend.

FSV Glückauf Brieske/Senftenberg II – Spremberger SV0:2 (0:1) T: 0:1 Malinski (45./ET), 0:2 Grabowski (77.); S: Seliger (Finsterwalde); Z: 37; SSV: Baum – Konik, Peter, Koch, Röder, Kantor (38.Kantor), Krautz (90.Bresan), Wegner, Pfeiffer (83.Al Khlafalah), Grabowski, Linke.

Eintracht Peitz – SV Niederlehme 1:0 (0:0) T: 1:0 Kadler (68.); S: Peßolat (Senftenberg); Z: 100; Peitz: Leupold  – Gross, Zimmer, Bähr, Fischer, Straube, Geissler, Lohse, Peters (50.Schön/88.Richter), Runge, Kadler.

Obwohl die Eintrachtelf den Ton angab, mussten sich ihre Anhänger lange gedulden, bis Schön die Jokerrolle übernahm und Kadler die Vorlage zum Tor des Tages servierte. Die Abwehr, um das schnörkellos Sicherheit ausstrahlende Innenverteidigergespann Bähr& Zimmer, ließ wenig zu.