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| 13:50 Uhr

Handball
Die LHC-Handballer sind seit sechs Spielen sieglos

„Am Ende hat das Glück gefehlt“, haderte Trainer Bozidar Bursac.
„Am Ende hat das Glück gefehlt“, haderte Trainer Bozidar Bursac. FOTO: Steffen Beyer
Ahlbeck/Cottbus. Die Cottbuser kassieren eine bittere 31:32-Niederlage beim HSV Insel Usedom. Von Wolfgang Swat

Der LHC Cottbus ist am Samstag mit leeren Händen vom Trip an die Ostsee zurückgekehrt. In Ahlbeck verlor die Mannschaft von Trainer Bozidar Bursac gegen den Tabellen-Zweiten der Handball-Oberliga, HSV Insel Usedom, mit 31:32. Die Lausitzer sind nun schon seit sechs Spielen ohne Sieg (zwei Unentschieden, vier Niederlagen) und liegen mit neun Punkten aus zwölf Spielen auf Tabellenplatz zehn.

Als Alexander Takev sieben Sekunden vor dem Abpfiff in der Pommernhalle der Ausgleich zum 31:31 gelang, schien es der Treffer ins Glück zu sein. Der letzte Wurf des Usedomers Marcus Deutsch war allerdings der zum Unglück des LHC, weil er den Hausherren einen euphorisch gefeierten Sieg brachte.

„Die erste Halbzeit von uns war schlecht, die zweite dagegen in der Abwehr wie im Angriff sehr gut“, fasste Bursac die 60 Spielminuten zusammen.

In den ersten 30 Minuten lief nicht viel zusammen beim LHC. Der 14:19-Rückstand ließ Schlimmes befürchten. Die Mannschaft um Kapitän Robert Takev zeigte nach Wiederbeginn allerdings, was in ihr steckt. In der 44. Minute war der Rückstand nach einem Tor von Glenn Nietzel getilgt, und zwei Minuten später lag der LHC gar 26:24 in Führung. „Die Mannschaft hat gekeult, bis zum Ende“ sagte Co-Trainer Klaus-Dieter Sklenar in der Pressekonferenz nach Spielende. „Wir haben in der zweiten Halbzeit gegen eine sehr gute Mannschaft mitgehalten. Am Ende hat einfach in den letzten Sekunden wieder einmal das Glück gefehlt“, haderte Trainer Bursac. „Das ist ganz bitter für das Gefühl meiner Spieler, und auch für mich“, ergänzte er im Hinblick auf die „Kopfarbeit“, die zu leisten ist, damit das Können der Cottbuser auch wieder mal das Glück erzwingt. Dafür kann das in der zweiten Halbzeit Gezeigte ein guter Motivator sein.

LHC: Adam, Hinzer (Tor); Widera (8), R. Takev (7), Nietzel (5), Reimann, F. Takev (je 3), A. Takev, Schulze ( je 2), Hüneburg, Efa