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Die Aufsteiger gewinnen das Heimturnier

Vincent Noack (Foto) und sein Teamkollege Mathias Lucas spielen in der Oberliga ganz oben mit – und das als Aufsteiger.
Vincent Noack (Foto) und sein Teamkollege Mathias Lucas spielen in der Oberliga ganz oben mit – und das als Aufsteiger. FOTO: Beyer/sby1
Cottbus. Die Cottbuser Aufsteiger Vincent Noack und Mathias Lucas haben beim Heimturnier in der Radball-Oberliga für Furore gesorgt. Das Duo knüpfte mit dem Tagessieg an die tolle Leistung beim ersten Punktspielturnier vor einiger Zeit in Ludwigsfelde an und machte vom schon hervorragenden dritten Tabellenplatz in der Gesamtwertung noch einen Sprung auf Rang zwei. Gerold Noack / gno1

Beim Heimturnier in Cottbus spielten die beiden schnell, sicher und mit mehr Ballbesitz als ihre Gegner. Scharfe Doppelpässe und platzierte Schüsse ins Netz aller vier Torecken der Gegner führten zu Siegen mit 7:2 Toren über Ludwigsfelde zum Auftakt, 4:1 gegen Großkoschen III und 5:0 gegen Großkoschen IV.

Ausgerechnet gegen die Zehntplatzierten aus Luckenwalde ließen Lucas und Noack im letzten Spiel zwei Punkte liegen. Nach der 2:1-Halbzeitführung für Cottbus kamen sowohl Vincent Noack als auch Mathias Lucas in der zweiten Hälfte mindestens dreimal zum Torschuss. Die wenigen "Fachzuschauer" jubelten schon. Nichts traf ins Innennetz. Ein Angriff von Luckenwalde genügte zum 2:2-Endstand. 19 von 24 möglichen Punkten sind dennoch ein sehr guter Zwischenstand für Lucas/Noack in der Oberliga-Tabelle und 43 geschossene Tore sind sogar Liga-Bestwert.

Mit einem Auge schielten die Cottbuser übrigens auch auf das Parallelturnier in Berlin. Zur Erklärung: Die zwölf Mannschaften der Oberliga tragen ihre Punktspiele jeweils zeitgleich mit sechs Mannschaften an zwei Spielorten aus. Jeder hat drei oder vier Spiele pro Tag zu absolvieren. Der "Fernkampf" ist eine spannende Angelegenheit: Wie schlagen sich die Tabellennachbarn, die an dem Tag auf das andere Parkett rollen?

In diesem Fall gab das Team Brandenburg I keinen Punkt ab und behielt die Tabellenführung. Dicht dahinter ist nun das Duo Noack/Lucas platziert, das als Aufsteiger als LRV II (Lausitzer Radsportverein) firmiert.

Der LRV I kam mit Mario Bossan und Sebastian Grabia zu Hause mit einem Sieg, einer Niederlage und einem Unentschieden in die Wertung. Das ist ein Punkt mehr als beim etwas missglückten Saisonstart vor drei Wochen. Mit derzeit Platz neun im Zwölferfeld der Oberliga ist für Bossan/Grabia aber noch Luft nach oben.

"Wir wollen in diesem Jahr beide Teams sicher in der Oberliga platzieren", erklärt der Cottbuser Trainer Lutz Pannach. Am 4. März steht auswärts die nächste Oberliga-Runde auf dem Programm.