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| 16:49 Uhr

Basketball
Devils verpassen hauchdünn Überraschung

Cottbus. Die dezimierten Cottbuser Basketballer verlieren beim USV Potsdam erst in letzter Minute mit 63:67. red

Eine äußerst knappe 63:67-Niederlage mussten die White Devils Cottbus im letzten Hinrundenspiel der 2. Basketball-Regionalliga hinnehmen. Im Brandenburgderby beim USV Potsdam fiel die Entscheidung erst in der letzten Minute.

Für die Devils stand das Spiel unter keinen guten Voraussetzungen. Wegen einer Krankheitswelle fand schon das Abschlusstraining mit nur vier Spielern statt. Zur Partie selbst konnten dann die letzten Reserven mobilisiert werden. Der Wille, ein gutes Spiel zu liefern, trieb die Devils an. Und dieses war dann auch von vielen guten Aktionen geprägt.

Die Teufel starteten gut und gingen schnell mit 13:9 in Führung. Beide Seiten verteidigten sehr gut, sodass es für beide Teams schwer war, gute Würfe zu setzen. Das erste Viertel gewannen die Teufel mit 22:20. Im zweiten Viertel ging es ausgeglichen weiter. In der Halbzeitpause führten die Cottbuser mit 37:36.

In der zweiten Halbzeit mussten sich die Cottbuser mit mehr Fouls behelfen. Den Potsdamern gelangen immer mehr gute Aktionen, darunter auch zwei krachende Dunkings. Doch die Devils antworteten immer wieder mit gut herausgespielten Würfen. Ins vierte Viertel ging es dennoch mit einem Punkt Rückstand. Nachdem sich Kyle Parker nach fünf Fouls vom Feld verabschiedete, setzten sich die Potsdamer etwas ab. Doch Tom Benk und Jeremias Arlt verkürzten auf 60:61 bei noch zwei zu spielenden Minuten. Doch der Topscorer der Potsdamer brachte den USV mit vier schnellen Punkten auf 65:60 in Front. Arlt verkürzte mit seinem zweiten Dreipunktewurf, doch Potsdams Guard Roy Cokita machte neun Sekunden vor Schluss alles klar.

„Wir hatten den Tabellenführer wieder am Rand einer Niederlage“, äußerte sich Devils-Coach Steven Herfurth nicht unzufrieden. „Am Ende hatten wir einfach nicht die Kraft, um noch einmal eine Schippe drauf zu packen.“

Für die White Devils geht es jetzt in die Weihnachtspause. Am 13. Januar folgt dann die Heimpartie gegen den SSV Lok Bernau.