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| 18:46 Uhr

Fußball
Der Spremberger SV kann noch gewinnen

Fußball-Landesklasse. Beim VfB Cottbus gelingt durch ein frühes Tor von Grabowski ein Dreier in der Fußball-Landesklasse. Von Roland Scheumeister

Kolkwitzer SV – FSV Brieske/Senftenberg II 2:0 (0:0) T: 1:0, 2:0 Lehnik (63.,72.); S: Kastner (Cottbus); Z: 50; KSV: Blumberg-Krüger – Streich, B.Goertz, Forstreuther, Gipp (72.Gottwald), Specht (77.Klose), Felix da Silva, Lehnik, Schneider, Hahn, Meyer.

Trotz des Fehlens einer Reihe von Stammspielern verdeutlichten die Kolkwitzer gegen die ausschließlich defensiv ausgerichtete Briesker Reserve einen Klassenunterschied. Dem soliden und abgeklärten Spiel der Gastgeber fehlten zunächst nur die Tore, da einige Riesenchancen umständlich vertändelt wurden. Mit Geduld und der Bereitschaft, die Marschroute des Trainers umzusetzen, wurden schließlich die entscheidenden Tore erzwungen.

SC Spremberg – Eintracht Ortrand 2:0 (2:0) T: 1:0 Goethel (27./FE), 2:0 Nickerl (45.); S: Schmidtke (Berlin); RK: Hoffmann (Ortrand /45+1/grobe Unsportlichkeit.); Z: 50; SC: Rihm  – Jensch, Jan Domann, Schwarz, Ra.Hermann, Staude, Thiele, Kern, Nickerl (78.Gruner), Goethel (62.Pasc.Scheider), N.Pultermann (72.Ri.Hermann).

Die Partie plätscherte auf mäßigem Niveau, ohne nennenswerte Höhepunkte, dahin. Als die Ortrander in Folge eines Platzverweises nur noch zu zehnt spielten, beschränkten sich die Slamener im zweiten Durchgang auf die Verwaltung des Vorsprungs.
SG Friedersdorf – Fichte Kunersdorf 1:1 (0:1) T: 0:1 Schlott (40.), 1:1 Hennig (87.); S: Peßolat (Senftenberg); Z: 75; Fichte: Nerlich – Faustmann, C.Badack, Seifert, Mattig, Klisch (88.Muschick), Lehrack, Günther, B.Golz (80.Beyer), F.Badack, Schlott (66.S.Golz).

Da Friedersdorf einer Spielverlegung, wegen der Kunersdorfer Fastnacht, nicht zustimmte, mussten die Fichtekicker auf ein halbes Dutzend  Stammspieler verzichten. Dennoch dominierten sie das Geschehen und A-Junior Schlott schloss einen schönen Spielzug mit dem Führungstor ab. Friedersdorf mobilisierte im Schlussgang alle Kräfte, löste die Abwehrstruktur auf und erkämpfte sich die am Ende verdiente Punkteteilung.

VfB Cottbus – Spremberger SV 0:1 (0:1) T: 0:1 Grabowski (6.); S: Bräunig (Drebkau); Z: 50; VfB: Noack – Jähde, Koinzer, Lorenz (70.Wadsack), Pastowski, Kruse (75.Uhlig), Troppa, Babbe, Weber, Shirzai, Pauling (65.Oberschmidt). SSV: Baum – Konik, Peter, Lönnig, Koch, Röder, Kantor (60.Pfeiffer), Linke (82.Kaszycki), Grabowski (88.Alkhlafalah, Wietasch, Krautz.

Der VfB hatte sich viel vorgenommen, geriet aber durch einen Abwehrfehler früh in Rückstand, von dem er sich nicht mehr erholte. Das vorgesehene Konzept war dadurch Makulatur und die Cottbuser fanden keine Mittel, die tief stehende Gästeabwehr auszuhebeln.

Grün-Weiß Rehfelde – Eintracht Peitz 1:0 (0:0) T: 1:0 Bohlemann (65.); S: Bienia (Berlin); Z: 67; Peitz: Mochow – Gross, Platz, Brandt, Geissler (Leupold), Neubert, Schwella, Fischer, Straube, Lohse, Runge (Hirsch).

Die Peitzer standen beim Tabellenvierten kompakt, ließen lediglich einige Halbchancen zu und verpassten ihrerseits zwei Riesenmöglichkeiten, indem Runge und Brandt freistehend vertändelten. Ähnlich gestaltete sich das Spiel im zweiten Durchgang. Rehfeldes Vorteil bestand in punkto Cleverness. Als ihrem Akteur der Ball vor die Füße gespielt wurde, verwandelte dieser eiskalt zum Tor des Tages. Eintracht drückte auf den Ausgleich, Rehfelde konterte. Möglichkeiten von Straube und Hirsch wurden vergeben oder vom Keeper entschärft.