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| 19:31 Uhr

Basketball
Cottbuser White Devils schlagen sich gut in Halle

Cottbus/Jena. Sowohl für die Herren als auch für die Damen der Cottbuser Basketballer White Devils war es ein guter Auswärtstrip nach Halle – auch wenn nur die Herren mit Zählbarem nach Hause fuhren. red

Die Damen traten bei den Justabs Halle an, verschliefen allerdings den Beginn etwas. Die Teufelinnen machten viele einfache Fehler, welche schnell zu Gegenpunkten führten. Zudem zeigten die jungen Cottbuser viel Respekt gegenüber den körperlich überlegenen Hallensern. Das spiegelte zur Halbzeit der 16:45-Rückstand deutlich wider.

Die zweite Halbzeit lief dann besser und ging nur mit 30:31 verloren. Endergebnis: 46:76. „Gekämpft haben sie gut, aber das Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten rufen sie noch nicht ab“, sagte Trainer Michael Fahrentz. „Im Endeffekt fehlt ihnen die Erfahrung.“

Für die Cottbuser Herren ging es anschließend gegen die Halle Rhinos – mit viel Spannung bis zum Schluss. Nach fünf Minuten lagen die Devils mit 9:5 in Führung. Danach war aber erst mal der Wurm drin. Immer wieder schlichen sich Fehler ein. Viele zweite Chancen wurden erlaubt und die Rhinos setzten sich ab. Zur Halbzeit lagen die Devils mit 29:39 zurück. So gab es in der Pause einiges zu besprechen.

In der zweiten Hälfte galt es, engagierter in der Defense und beim Rebound zuzugreifen. Es dauerte jedoch bis zu den vier schnellen Punkten von Kapitän Stefan Peplowsky, bis die Devils mal wieder auf fünf Punkte dran waren. Näher heran kamen die Cottbuser erst im vierten Viertel. Beim Stand von 49:59 blies Kyle Parker mit einem Dreipunktwurf zur Aufholjagd. Es folgte ein 19:4-Lauf der Devils. Darunter waren fünf erfolgreiche Dreipunktwürfe. Lohn war eine 68:63-Führung.

Ein Fastbreak-Korbleger der Rhinos neun Sekunden vor Schluss führte jedoch zum Ausgleich – Verlängerung. Hier konnten die Devils die einfachen Fehler abstellen und gewannen am Ende mit 80:74.

„Am Ende haben wir die richtigen Entscheidungen getroffen und die Fehler abgestellt“, analysierte Trainer Steven Herfurth. „Der Schlüssel war, dass wir besser zugepackt haben beim Rebound und bei Steals. 25 Ballgewinne belegen das.“

Beide Devils-Teams haben jetzt spielfrei, bevor sie am 4. November dann wieder vor heimischem Publikum antreten.