| 17:47 Uhr

Basketball
Devils gehen im Dreier-Regen unter

Max Jentzsch (am Ball) kam gegen Halle zwar auf 18 Punkte. Insgesamt war die Trefferquote der Devils aber nicht gut.
Max Jentzsch (am Ball) kam gegen Halle zwar auf 18 Punkte. Insgesamt war die Trefferquote der Devils aber nicht gut. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Die Cottbuser verlieren in der 2. Regionalliga Nordost ihr Heimspiel gegen Halle mit 69:79. red/jam

Nach einem regelrechten Dreier-Regen mussten sich die Cottbuser Basketballer „White Devils“ am Sonntagnachmittag den Halle Rhinos geschlagen geben. Sie verloren ihre Heimpartie in der 2. Regionalliga Nordost mit 69:79 (20:15/15:35/15:13/19:16). Beste Werfer bei den Devils waren Jesse Jeffers mit 19 sowie Max ­Jentzsch und Yuriy Vasylyev mit jeweils 18 Punkten.

Zu Beginn verlief die Begegnung so, wie der Cottbuser Coach Steven Herfurth sich das vorgestellt hatte. Die Devils starteten sehr gut und konnten sich durch konzentrierte Angriffe und gut herausgespielte Würfe schnell auf 12:5 absetzen. Die Rhinos aus Halle brauchten einige Zeit, um ins Rollen zu kommen. Doch dann legten sie los und warfen aus allen Positionen. Dennoch führten die Devils nach dem ersten Viertel noch mit fünf Punkten (20:15).

Das zweite Viertel aber hatte es in sich. Hier waren die Gäste nicht zu stoppen. Immer wieder fanden die Würfe den Weg in den Korb. Mit sieben Dreiern im zweiten Viertel gewannen die Hallenser das Viertel überdeutlich mit 15:35. „Wir haben zu viele Fehler in der Defense gemacht, zu nachlässig agiert“, ärgerte sich Devils-Coach Herfurth. „Die Hallenser haben das sofort ausgenutzt und uns klar unsere Schwächen aufgezeigt.“ In die Halbzeitpause ging es mit einem Spielstand von 35:50 für die Gäste.

In der zweiten Halbzeit versuchten die Lausitzer, ihre Defense zu steigern. Dies gelang auch besser, aber man konnte keinen Profit daraus schlagen. Die Trefferquote der Devils ließ an diesem Spieltag einfach zu wünschen übrig. Die Rhinos hingegen bauten ihre erfolgreichen Dreierwürfe auf insgesamt 13 aus. Damit waren die Messen gesungen. Im letzten Viertel bäumten sich die Teufel, angeführt von Max Jentzsch und Jesse Jeffers, nochmal auf und kamen auf sieben Punkte heran. Doch am Ende musste man sich mit zehn Punkten Differenz geschlagen geben. Die Teufel bleiben damit unverändert auf dem achten Platz der Tabelle.

„Wir haben bis zum Schluss gekämpft, auch weil wir es den Fans für deren tolle Unterstützung schuldig waren“, resümierte der Cottbuser Trainer Steven Herfurth. „Den Sieg haben wir durch mangelnde Konzentration bereits im zweiten Viertel verschenkt, das konnten wir im weiteren Spielverlauf nicht mehr kompensieren.“

Durch eine Änderung im Spielplan haben die Devils an diesem Wochenende spielfrei. Erst am 3. Dezember geht es für die Teufel weiter, dann mit einem Heimspiel gegen den SSC Südwest Berlin, ab 16 Uhr in der Lausitz-Arena.

Es spielten: Jesse Jeffers (19 Pkt.), Max Jentzsch (18), Yuriy Vasylyev (18), Michael Möbes (5), Stefan Peplowsky (3), Frank Koal (6), Daniel Krausche, Luis Taya, Kristof Wilhelm, Tim Klaue, Ole Kliem und Eric Hieltscher