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| 14:29 Uhr

Turnen
Auf Anhieb zu Silber gesprungen

Die Mannschaft des SC Cottbus beim Bundesliga-Finale im Trampolinturnen in Weingarten.
Die Mannschaft des SC Cottbus beim Bundesliga-Finale im Trampolinturnen in Weingarten. FOTO: SC Cottbus
Cottbus. Die Trampolinturner des SC Cottbus haben als Neuling in der Bundesliga den zweiten Platz belegt. Im Finale trafen die Lausitzer auch auf einen alten Bekannten. Von Daniel Friedrich

Die Trampoliner des SC Cottbus haben im Finale der Bundesliga die Silbermedaille ergattert. Als starker Aufsteiger unter die besten Trampolin-Mannschaften Deutschlands mussten sich die Cottbuser am Wochenende mit 213,085 Punkten lediglich dem Titelverteidiger aus Frankfurt am Main (218,595 Punkte) geschlagen geben. Auf Platz drei rangierte der gastgebende TV Weingarten (Baden-Württemberg). Die Sportvereinigung Brackwede aus Bielefeld musste sich wegen Personalproblemen mit Platz vier begnügen. „Unsere Nachwuchsarbeit ist hervorragend aufgestellt. Somit war es für uns ein Privileg, in dieser Saison ohne die Relegation direkt in die 1. Liga einzusteigen“, sagt SCC-Trainer Uwe Marquardt. Er war mit einer jungen Mannschaft aus Internatsschülern nach Oberschwaben gereist. Dort trafen die Lausitzer auch auf Fabian Vogel, den früheren Cottbuser Sportschüler, der inzwischen für den TV Weingarten antritt und als bester Turner des Tages geehrt wurde.

Bereits vor dem Finale galten die Vorjahressieger Frankfurt Flyers und die Cottbuser als Favoriten auf die Meisterschaft. Im Vorkampf wurden zehn Übungsteile bewertet, darunter zum Beispiel die Haltung. Die Kür gewann der SCC deutlich vor Weingarten, auch dank einer respektablen Wertung für den Cottbuser Caio Lauxtermann (55,485 Punkte) im zweiten Durchgang. Für die Bielefelder Athleten war danach Schluss. Sie schieden aus.

Zum Finale begann die Punktezählung wieder bei null, alle vorigen Ergebnisse wurden gestrichen. Cottbus ging durch die Vorergebnisse als erster Anwärter auf die Meisterschaft in den Durchgang. Doch die Frankfurt Flyers setzten auf anspruchsvolle Übungen und wurden dafür schließlich belohnt. Unter den sechs Cottbusern, die alle zum Einsatz kamen, gab es keine Abbrüche und keine Verletzungen. „Wenn man sich überlegt, dass wir mit Nachwuchssportlern gegen erwachsene Frankfurter angetreten sind, ist das ein hervorragendes und sehr knappes Ergebnis“, lobt Trainer Uwe Marquardt seine Mannschaft.