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Cottbuser Sumotori bei DM erfolgreich

Die angesehene Cottbuser Kampfrichterin Elke Nowack im Einsatz.
Die angesehene Cottbuser Kampfrichterin Elke Nowack im Einsatz. FOTO: Verein
Cottbus. 95 Sumotori aus fünf Bundesländern haben jüngst in Brandenburg an der Havel an den Deutschen Meisterschaften teilgenommen, um in den Altersklassen U14, U17 sowie bei den Erwachsenen die Besten zu ermitteln. Der PSV Cottbus 90 war mit 17 Sportlern angereist. red/jam

Weltkampfrichterin Elke Nowack - sie war bei der Weltmeisterschaft 2016 in Ulan Bator im Einsatz - fungierte als Hauptkampfrichterin, Jana Harbarth und Frank Karstan assistierten als Seitenrichter.

Im Vorfeld der Meisterschaft wurden durch den Brandenburgischen Sumoverband Ehrungen vorgenommen, welche vom Vizepräsidenten und Medical Direktor der Europäischen Föderation Sumo Dr. Torsten Kastner überreicht wurden. So wurden vom PSV Elke Nowack mit dem 2. Dan, Frank Karstan mit dem 1. Dan und seine Tochter Maren mit dem 1. Kyu ausgezeichnet.

Mit dem Abschneiden ihrer Schützlinge bei den Meisterschaftskämpfen war Trainerin Elke Nowack zufrieden. Einige Sumotori schnupperten schon einmal in der nächsthöheren Altersklasse rein. Über die guten Ergebnisse dieser Kämpfe freute sich die Trainerin besonders. Der PSV holte insgesamt acht Gold-, sechs Silber- und sieben Bronzemedaillen. Die Übergabe nahmen unter anderem die Brandenburger Oberbürgermeisterin Frau Dr. Dietlind Tieman und die Fachbereichsleiterin Sport Viola Cohnen vor.

Interessierte finden einen TV-Bericht beim Brandenburger Sender SKB. Und am 10. Juni findet das 18. offene SUMO-Turnier des JC Großräschen statt. Im Sumo dauern die Kämpfe oft nur wenige Sekunden. Verloren hat, wer den Kreis verlässt oder den Boden mit einem anderen Körperteil als dem Fuß berührt. So reicht es schon aus, dass ein Zeh über den markierten Kreis tritt oder der Sumotori mit dem Knie oder den Haaren den Boden berührt.

Bei Titelkämpfen machen für gewöhnlich die Leichtgewichte bis 30 Kilogramm den Anfang, am Ende des Wettkampfes stehen dann die schweren Jungs der Gewichtsklasse über 115 Kilogramm im Ring.