ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:09 Uhr

Radsport
Cottbuser Höhne: Skrupellos gegenüber dem Körper

Anton Höhne vom RSC Cottbus und sein Trainer Aleksander Harisanow bei der Ehrung durch ihren Club. Höhne gewann bei der Junioren-WM Bronze im Zeitfahren.
Anton Höhne vom RSC Cottbus und sein Trainer Aleksander Harisanow bei der Ehrung durch ihren Club. Höhne gewann bei der Junioren-WM Bronze im Zeitfahren. FOTO: Georg Zielonkowski
Cottbus. Der Radsportler des RSC wurde von seinem Verein für WM-Bronze geehrt. Von Georg Zielonkowski

Überaus erfolgreich verliefen die vergangenen Wochen für die Bahnradsportler des RSC Cottbus. Emma Hinze fuhr gemeinsam mit Miriam Welte beim Teamsprint aufs dritthöchste  Treppchen, Nik Schröter wurde in der gleichen Disziplin in der Schweiz bei der U23-EM Dritter. Nicht zuletzt konnte auch Anton Höhne Mitte August bei der Bahn-Weltmeisterschaft der Junioren im schweizerischen Aigle in seiner Parade-Disziplin, dem 1000-Meter-Zeitfahren, hinter einem Australier und einem polnischen Fahrer die Bronzemedaille gewinnen.

Die drei Dritten sollten in dieser Woche im Rahmen der Grundsteinlegung für das neue Clubheim des RSC Cottbus geehrt werden. Doch mussten Emma Hinze und Nik Schröter auf diese Ehrung  vorerst verzichten, da beide derzeit beim Weltcup in Kanada am Start sind.

So waren Anton Höhne und sein Trainer Aleksander Harisanow die Einzigen, die die verdiente Ehrung entgegen nehmen konnten. „Die letzten vier Jahre habe ich ziemlich intensiv trainiert, immer mit dem Ziel, mich dafür bei einem großen Wettkampf auch mal zu belohnen. Nun hat es geklappt und ich bin ­glücklich mit dem ersten großen Erfolg meiner Laufbahn“, erzählte Höhne. Weshalb es nun zur ersten international wichtigen Medaille gereicht hat, wusste Antons Trainer Aleksander Harisanow: „Der Kerl ist skrupellos gegenüber seinem eigenen Körper. So was erlebt man nicht oft, aber dass so eine Einstellung zum Erfolg führen kann, haben wir in der Schweiz gesehen!“