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| 18:12 Uhr

Boxen
Cottbuser Boxverein holt sich den Ostsee-Cup

 Hashmat Hamra (r.) konnte für den Cottbuser Boxverein 2010 den für die Pokalwertung am Ende entscheidenden Kampf gewinnen.
Hashmat Hamra (r.) konnte für den Cottbuser Boxverein 2010 den für die Pokalwertung am Ende entscheidenden Kampf gewinnen. FOTO: Verein
Die Gastgeber des Ranglistenturniers setzten sich gegen starke Konkurrenz durch. Die Entscheidung war am Ende knapp. Von Jenny Theiler

Mit einem großen sportlichen Erfolg und starken Leistungen ist für den Cottbuser Boxverein 2010 (CBV) ein ereignisreicher Wettkampf zu Ende gegangen. Zum dritten Mal hatten Boxvereine aus fünf Bundesländern um den Ostee-Cup gekämpft. Der Pokal für den besten Verein ging in diesem Jahr an die Gastgeber selbst – den CBV.

„Die Entscheidung war knapp“, räumt der Trainer des CBV, Ron Radlow ein. „Der endgültige Sieg wurde wirklich erst im letzten Kampf am Sonntag entschieden. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir konnten uns am Ende doch noch gegen die Berliner durchsetzen“, sagt der Trainer. Den entscheidenden Kampf bestritt der Cottbuser Boxer Hashmat Hamra. Er gewann am Nachmittag in der Altersklasse Elite (Erwachsene) gegen den Berliner Sakhi Eqbal nach Punkten.

Vor allem aus organisatorischer Sicht habe es Lob von allen Seiten gegeben. „Mittlerweile wird es immer stärker spürbar, dass unser Turnier auch deutschlandweit beliebt ist“, freut sich Ron Radlow. Die Kämpfe seien fair abgelaufen. Kein Boxer musste verwarnt werden. Insgesamt wurden Samstag und Sonntag 56 Kämpfe absolviert. Die Teilnehmer waren zwischen zehn und 31 Jahren alt.

Vor allem aber seien auch die Boxerinnen und Boxer der CBV-Junioren positiv aufgefallen. Die Vizemeisterin von 2018, Johanna Müller, setzte sich bei den Junioren gegen Lea Woschech vom BC 05 Fürstenwalde durch und auch Sportschüler Björn Fischer siegte gegen Vitali Ljachta aus der Auswahl vom SC Sachsen. Björn Fischer ist außerdem als bester Boxer in seiner Altersklasse ausgezeichnet worden.

Der VfL Spremberg feierte im Nachwuchs Erfolge durch Saurbek Patsagirov und Ismail Atemirov. Laura Nagler musste sich der Rostockerin Lisa-Marie Grimm geschlagen geben. Levi Witte vom Boxclub Schwarzheide unterlag dem Frankfurter Can Boje.

Die Teilnehmernachfrage war auch in diesem Jahr wieder sehr hoch. Aus 17 Vereinen gingen 119 Boxerinnen und Boxer an den Start. Im vergangenen Jahr hatten sich sogar über 200 Sportler beworben. Die Kapazitäten der Turnhalle in der Poznaner Straße sind allerdings inzwischen ausgeschöpft. Die Überlegung, den Ostsee-Cup im kommenden Jahr auf drei Tage zu verlängern, bestünde schon seit längerem. „Der Gedanke ist auf jeden Fall da. Logistisch ist das Ganze aber bisher noch nicht ausgereift, da uns einfach noch ein zweiter Ring fehlt“, sagt Ron Radlow.

Als nächster Höhepunkt stehen die Landesmeisterschaften in Schwedt, Fürstenwalde und Straußberg auf dem Programm.