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| 02:35 Uhr

Cottbus setzt sich im LHC-Duell durch

In der Handball-Oberliga Ostsee-Spree hat der LHC Cottbus seine Auswärtsaufgabe in Ludwigsfelde gemeistert. In einem stets ausgeglichenen Spiel setzten sich die Lausitzer am Ende mit 32:29 durch. Wolfgang Swat / wsw1

Ludwigsfelde/Cottbus. Die Handballer des LHC Cottbus haben mit ihrem Sieg in Ludwigsfelde Tabellenplatz drei gefestigt und bleiben Spitzenreiter Stralsund, der mit einem Minuspunkt weniger belastet ist, auf den Fersen. Am Samstag kommt es in Stralsund zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Konkurrenten.

Es war ein hartes Stück Arbeit, bevor der LHC Cottbus das Duell gegen den anderen LHC, den Ludwigsfelder Handball Club, für sich entschieden hatte. Erst gegen Spielende gelang den Lausitzern die Vorentscheidung, als sie beim 31:27 das erste und einzige Mal in der gesamten Partie einen Vier-Tore-Vorsprung herauswarfen. Damit behielt Cottbus auch in der zwölften Partie der beiden LHC-Vereine in der Oberliga Ostsee-Spree seine weiße Weste.

Wie so oft zwischen den beiden Kontrahenten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit wechselseitigen Führungen. Allerdings konnte keine Mannschaft bis zur erwähnten Vorentscheidung mit mehr als zwei Toren davon ziehen. "Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird, denn Ludwigsfelde hat gute Handballer in seinen Reihen", zollte Trainer Marcel Linge dem Gastgeber Respekt. "Den Sieg haben wir uns in der letzten Viertelstunde mit der Umstellung auf eine Sechs-Null-Deckung und konsequentes Abwehrverhalten erarbeitet", bilanzierte Linge.

Seine Mannschaft erwischte zunächst den besseren Start und lag in der ersten Halbzeit überwiegend in Front. Erst kurz vor der Pause eroberten die Einheimischen beim 16:15 zum ersten Mal die Führung. Nach Wiederbeginn verteidigte Ludwigsfelde lange Zeit den knappen Vorsprung. Abschütteln ließen sich die Lausitzer aber nie. "Wir haben ruhig und diszipliniert weiter gespielt und waren im Angriff von allen Positionen aus gefährlich", hob Linge das kollektive Agieren seiner Mannschaft hervor. Ein Extra-Lob zollte er den Auftritten seiner Außenspieler Richard Lößner und Nick Stenzel, die sich diesmal auf den bisherigen Problem-Positionen auf Rechts- und Linksaußen treffsicher zeigten und ihre Chancen nutzten.

Im Angriff führten Florian und Alexander Takev klug Regie und entwickelten selbst Torgefahr. Damit konnte der Ausfall von Marcus Meier kompensiert werden. Der Kapitän plagt sich noch immer mit Problemen in der Leiste herum. Gegen Spielende stellte er sich dennoch in den Dienst der Mannschaft, sorgte für Entlastung und steuerte noch zwei Tore zum Erfolg bei.

Am Ende bejubelte der LHC aus Cottbus seinen verdienten Auswärtssieg, der dem Verein weiter die Chance auf den angestrebten Tabellen-Spitzenplatz sichert.