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| 20:33 Uhr

Billard
Bundesliga-Tabellenführer Oßnig mit Teamrekord

Norman Schötz (SV Leuthen/Oßnig) liegt nach sechs Bundesliga-Runden im Ranking vorn.
Norman Schötz (SV Leuthen/Oßnig) liegt nach sechs Bundesliga-Runden im Ranking vorn. FOTO: Georg Zielonkowski
Groß Oßnig. Eine fast schon beängstigende Überlegenheit demonstriert das Sextett von Meister Leuthen/Oßnig in der laufenden Deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Mit 1878 Holz von der Partie gegen Guben (1597) hat das Team um Kapitän Martin Maltzahn das eigene Rekordergebnis (in Chemnitz, 1867) klar verbessert, das jahrelang Bestand hatte. Da auch die Partie gegen den bisherigen Zweiten Neuzauche (1819:1692) der vierte Vergleich der Saison war, der oberhalb der 1800er-Marke endete, ist der Serienmeister auf bestem Wege zum selbstgestecktes Ziel: „Mit dem ungewöhnlichen Generaldurchschnitt von jetzt 1810,33 Punkten scheint es tatsächlich so, dass wir am Ende der Saison die Marke 1800 überbieten“, so Rainer Dürre, der als einziger Oßniger an Spieltag fünf und sechs die 300er-Grenze zweifach verfehlte. Von Georg Zielonkowski

Eine fast schon beängstigende Überlegenheit demonstriert das Sextett von Meister Leuthen/Oßnig in der laufenden Deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Mit 1878 Holz von der Partie gegen Guben (1597) hat das Team um Kapitän Martin Maltzahn das eigene Rekordergebnis (in Chemnitz, 1867) klar verbessert, das jahrelang Bestand hatte. Da auch die Partie gegen den bisherigen Zweiten Neuzauche (1819:1692) der vierte Vergleich der Saison war, der oberhalb der 1800er-Marke endete, ist der Serienmeister auf bestem Wege zum selbstgestecktes Ziel: „Mit dem ungewöhnlichen Generaldurchschnitt von jetzt 1810,33 Punkten scheint es tatsächlich so, dass wir am Ende der Saison die Marke 1800 überbieten“, so Rainer Dürre, der als einziger Oßniger an Spieltag fünf und sechs die 300er-Grenze zweifach verfehlte.

Der FSV Spremberg setzte sich mühelos beim Schlusslicht Cottbus mit 1737:1582 durch, Hans-Joachim Bock schaffte es für die Männer von der „Friedensburg“ mit seinen 301 Holz als Einziger, die ominöse Marke zu knacken. Etwas mehr Mühe hatten Wille, May & Co. in Bohsdorf, wo Hardy Schneider (302) im Schlussspiel gegen Dirk Säglitz (292) den 1694:1660-Erfolg heim brachte.

Ganze 13 Zähler trennten am Ende Guben von einem Erfolg in Bohsdorf, wo es einen 1642:1634-Sieg der Gastgeber zu bejubeln gab. Ungewöhnlich die Meldung aus Tschernitz, wo der BSV Chemie an beiden Spieltagen mit 1746 exakt das gleiche Resultat erreichte. Gegen Neuling Buschow (1666) reichte dies zum Sieg, tags darauf gegen Netzen waren die 292 Holz von Schlussspieler Axel Schmidt zu wenig, um die vier Zähler Unterschied nach der fünften Einzelrunde aufzuholen. Patrick Just vom Gäste-Sechser war hier mit 314 Holz ein gutes Stück besser und sicherte so den Sieg der Rot-Weißen.

Der Blick auf das Einzelranking stellt ebenfalls die Dominanz des Spitzenreiters von der B169 dar. Punktgleich (323,33) sind hier die beiden Top-Männer der Liga Norman Schötz (Oßnig) und Marcus Marsch (Chemnitz) auf dem ersten Platz zu finden.

Unter den besten sechs dieser Wertung sind mit Sven Petzke (309,00), Martin Maltzahn (307,83) und Silvio Zedel (307,67) gleich drei weitere Oßniger auf den Plätzen vier bis sechs geführt.