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| 18:45 Uhr

Fussball
Breesener nach Sieg gegen Wacker Tabellenführer

Fußball-Landesliga. Junge Ströbitzer Truppe verkauft sich in Guben teuer.

BSV Guben Nord – Wacker Ströbitz 1:0 (1:0) T: 1:0 Klopot (28.); S: Meißner (Erkner); Z: 152; BSV: Hübner – Herzog, Ullrich, Hnyk, Klemczynski, Schwittlich, Stoll (83.Kunzke), Klopot, Waszkowiak (75.Richter), Hauf, Hähnel (90+1. Letzner). Wacker: Thamke – Heumann, Geisler, P.Lehmann, Netzker, Röder (70.Walter), Schulisch (83.M.Lehmann), Afzal, Heither, Jäkel, Schütz.

Die mit einer, sich aber guten verkaufenden, zweiten Reihe angetretenen Wackeraner ließen wenig zu und profitierten auch offensiv zunächst von den Stockfehlern der Nordgubener. Erst als Klopot eine Flanke Waszkowiaks zur Führung über die Linie grätschte, wurden die Breesener stärker, ließen aber die nötige Durchschlagskraft im Abschluss vermissen. Mit einem Hammer Herzogs an die Lattenunterkante und einem scharfen, knapp verzogenen Freistoß Hähnels startete der BSV die Offensive nach der Pause. Diese überstanden die Cottbuser schadlos und setzten weiterhin kleine Nadelstiche. Der BSV erhöhte den Druck zu klarer Überlegenheit. Doch dessen Unvermögen bei der Umsetzung der Chancen und der bestens aufgelegte Wacker-Keeper Thamke sorgten dafür, dass die Partie bis zum Abpfiff spannend blieb. Die Fußballabteilungsleiter Uwe Nousch (Wacker) und Roland Kunzke (BSV) waren sich einig: „Das Resultat geht in Ordnung.“ Letzterer fand dennoch einige Schwachpunkte seiner Truppe: „Speziell in der zweiten Hälfte hätten wir mehr aus unserer Überlegenheit machen müssen, aber einige Spieler hatten da wohl Angst vor der eigenen Courage“.

Eintracht Miersdorf/Zeuthen – 1.FC Guben 3:0 (3:0) T: 1:0 Wolter (31.), 2:0 Reichardt (37.), 3:0 Goslinowski (43.); S: Bosharat (Panketal); Z: 83; Guben: Matwiejczyk – Nitschke, Woryta, N.Hetzel (46.Sheriff), Bieresniewicz, Rys, Löffler, Rajchel (46.Schwärtzke), Pulm (58.Pietka), Piotrowski, VuTuan.

Einige Spieler der Neißestädter konnten ihr Leistungspotential nicht abrufen und waren mit dem hohen Tempo der Platzherren überfordert. Im weiteren Verlauf kamen die Gubener zwar besser ins Spiel, kassierten aber durch inkonsequentes Deckungsverhalten zwei Gegentore. Per Freistoßverlängerung fiel schon zur Pause die Entscheidung.