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Basketball
Kräftezehrend und kurios

Die Devils um Max Jentzsch (M.) spielen jetzt wieder in der Lausitz-Arena, diesen Sonntag gegen Empor Berlin.
Die Devils um Max Jentzsch (M.) spielen jetzt wieder in der Lausitz-Arena, diesen Sonntag gegen Empor Berlin. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Hinter den Devils liegt ein sonderbarer Doppelspieltag. Am Sonntag geht's weiter. red

Die Basketballer der Cottbuser White Devils empfangen zum zweiten Heimspiel dieser Saison in der 2. Regionalliga Nordost an diesem Sonntag, 22. Oktober, den SV Empor Berlin (16 Uhr/Lausitz-Arena). Viel wird davon abhängen, wie gut sich die Lausitzer erholt haben, denn hinter ihnen liegt ein kräftezehrender Doppelspieltag. So traten die Devils am vergangenen Samstag zunächst beim DBV Charlottenburg an, wo sie nach anstrengender Verlängerung mit 86:78 (19:20/14:18/27:11/9:20) verloren. Dem Nachschlag ging eine kuriose Situation voraus. So hatte der Schiedsrichter die Partie zunächst mit einer denkbar knappen Niederlage der Devils von 68:69 abgepfiffen. Beim Überprüfen des Spielbogens, die Lausitzer waren längst in der Kabine, fiel den Unparteiischen dann jedoch ein Rechenfehler auf, wobei sie nachträglich zum Ergebnis von 69:69 kamen. Das bedeutete Gleichstand und Verlängerung. „So etwas haben wir noch nie erlebt“, schilderte Devils-Coach Steven Coach Herfurth: „Die ersten unsere Jungs wollten schon unter die Dusche.“ Die Extra-Zeit war dann auch nicht von Erfolg gekrönt für die Cottbuser. Mit 78:86 ging das Spiel verloren.

Nur einen Tag später mussten die Devils bei ihrem ersten Heimspiel zurück in der ersehnten Lausitz-Arena ausgerechnet gegen das stark aufgerüstete Team der SBB Baskets aus Wolmirstedt ran. Schon aufgrund der Doppelbelastung stand die Partie für die Devils unter keinem guten Stern. Gleichzeitig hatten die „Teufel“ ganz klar die Rolle des Underdogs inne, da beim Gegner ehemalige Bundesliga-Spieler im Aufgebot standen. Vor 332 Zuschauern und begleitet von den Cheerleadern, bot man den Gästen dennoch Paroli. Leider musste Stefan Peplowsky mit gebrochenem Nasenbein raus. Trotz der 83:92-Niederlage verkauften sich die Devils gut, was für diesen Sonntag hoffen lässt.