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| 11:08 Uhr

Fußball
„Auf keinen Fall“: Döbern verzichtet auf den Aufstieg

 Döberns Torschütze Mathias Jäckel (l.) läuft hier Maik Lorenz vom VfB Cottbus davon, der in der Nachspielzeit noch die Ampelkarte sah.
Döberns Torschütze Mathias Jäckel (l.) läuft hier Maik Lorenz vom VfB Cottbus davon, der in der Nachspielzeit noch die Ampelkarte sah. FOTO: FuPa Brandenburg
Landesklasse Süd:. Spremberger SV trumpft in Herzberg auf und darf weiter hoffen. Mochow avanciert zum Peitzer Matchwinner zwischen den Pfosten. Von Roland Scheumeister und Marco Kloss

Brieske/Senftenberg II – SV Großräschen 11:0 (4:0). T: 1:0 Leisner (7.), 2:0 und 10:0 Hausdorf (19./85.), 3:0, 5:0 und 7:0 Wedekind (35./49./65.), 4:0 Klotz (45.), 6:0, 8:0 und 9:0 Riedel (62./80./81.), 11:0 Bierfreund (90.), SR: Baumann, Z: 43.

War es in der Anfangsphase noch eine Partie der offenen Abwehrreihen, übernahm Brieske mit jedem Treffer mehr von der Partie. Zahlreiche Treffer vor und nach der Pause sorgten für ein Debakel für die IBA-Städter, die sich mit zunehmender Spielzeit aufgaben und sich dem Abstieg hingaben.

VfB Hohenleipisch II – FC Bad Liebenwerda 6:1 (3:0). T: 1:0, 4:1 und 6:1 Goßlau (13./48./87.), 2:0 Richter (32.), 3:0 Schiffner (34.), 3:1 Preibisch (47.), 5:1 Roigk (76.), SR: Lecher, Z: 74.

Die Hausherren waren von Beginn an bei der Sache und ließen im Abstiegskampf keine Zweifel aufkommen. Mit dem 3:1 war Bad Liebenwerda noch einmal kurz hoffnungsvoll, musste aber nur wenige Sekunden später den nächsten Gegentreffer hinnehmen – und müssen ebenfalls weiterhin zittern.

Alemannia Altdöbern – SG Friedersdorf 2:2 (2:0). T: 1:0 Lubitz (14.), 2:0 Franke (36.), 2:1 Hennig (54.), 2:2 Hoth (73.), SRin: Lotz, Z: 75.

Das Mittelfeldduell brachte zwei unterschiedliche Halbzeiten und je zwei Treffer für die Mannschaften, die beide gesichert die Saison zu Ende spielen können.

VfB Herzberg – Spremberger SV 2:3 (1:3). T: 1:0 Hamo (2.), 1:1, 1:2 und 1:3 Wietasch (15./17./30.), 2:3 Schwonke (62.), SR: Richter, Z: 81.

Mit dem ersten Treffer für den VfB sah es nach dem erwarteten Spiel aus. Die Spremberger wissen aber um ihre Chancen im Abstiegskampf und drehten die Partie noch vor der Pause. Der Anschluss für Herzberg war zu wenig, so dass der SSV weiterhin gute Chancen auf den Verbleib in der Landesklasse hat.

SV Döbern – VfB Cottbus 1:2 (1:0). T: 1:0 Jäckel (18.), 1:1 Schöngarth (56.), 1:2 Lorenz (85.); SR: Tarnow; GRK: 90.+5 Lorenz (VfB); Z: 110.

Nach ihrem 100. Saisontor, von Jäckel in super Manier erzielt, verzettelten sich die Döberner zunehmend in Einzelaktionen. Der VfB zog indes seine Taktik durch und drehte das Resultat nach Freistoß und Konter. Döberns Trainer Peter Prohaska ärgerte sich über den schwächsten Auftritt seiner Elf seit Langem: „Der Staffelsieg bleibt unser Ziel.“ Er erklärte aber auch:  „Aufgrund unseres deutlich zu kleinen Kaders werden wir auf keinen Fall  das Aufstiegsrecht wahrnehmen.“

SC Spremberg – FC Lauchhammer 4:0 (0:0). T: 1:0 Rihm (60./HE), 2:0 Nickerl (68.), 3:0 Gruner (72.), 4:0 Kern (87.); SR: Ballin; RK: 28. Kaubitzsch (SCS); Z: 70.

Die Slamener diktierten das Geschehen. Der Platzverweis des Keepers wirkte sich in diesem lauen Sommerkick kaum nachteilig aus. Vertreter Rihm machte seine Sache gut und verhalf dem SC zudem per Elfmeter zur Führung, welche kontinuierlich ausgebaut wurde.

Fichte Kunersdorf  – Eintracht Ortrand 2:2 (0:1). T: 0:1 Wetter (19.), 1:1 B. Golz (47.), 1:2 Adam (55.), 2:2 B. Golz (57.); SR: Kolbe; Z: 100.

In dem flotten Match hatte Kunersdorf klare Chancenvorteile, als Pfosten, Latte und der Keeper retteten. Allerdings waren die Ortrander durchweg gefährlich. Ihre nicht von ungefähr kommende Führung konnte von Fichte nur unter großem Aufwand egalisiert werden.

Preußen Beeskow – Rot-Weiß Luckau 7:3 (3:2). T: 1:0 und 5:2 Stark (9./66.), 2:0 Jakopaschke (17.), 2:1 Kölling (25.), 3:1 Gottschall (42.), 3:2 Borchert (43.), 4:2 Ulbrich (50.), 6:2 Jess (68./ET), 7:2 Zillmann (86.), 7:3 Kranz (87.), SR: Läufer, Z: 54.

Mit einem Debakel reist der FSV aus Beeskow zurück und weiter bangen. In den Spielen in Luckenwalde und gegen Niederlehme brauchen die Rot-Weißen noch einige Punkte, um an Wünsdorf noch vorbeizuziehen.

Eintracht Peitz – MTV Wünsdorf 1:0 (0:0). T: 1:0 Runge (53.); SR: Mettke; GRK: 90. Erne (Wünsdorf), Z: 55.

In der zerfahrenen Begegnung verhinderte mangelnde Durchschlagskraft eine frühe Entscheidung zugunsten der Peitzer. Trotz in Halbzeit zwei konzentrierterer Spielweise hatte Wünsdorf die besseren Chancen und Keeper Mochow, eigentlich gelernter Feldspieler, verhinderte dreimal den Rückstand, bevor Runge zum Sieg traf.