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| 18:24 Uhr

Auf der Erfolgswelle Richtung Oberliga

Die Krieschower Jubeltraube in Eberswalde.
Die Krieschower Jubeltraube in Eberswalde. FOTO: Marcel Ohnrich/Fupa
Krieschow. Der VfB Krieschow ist in der Brandenburgliga weiter das Maß der Dinge. In Eberswalde gelang ein 3:0-Sieg. Torlos war das Wochenende für Guben. Roland Scheumeister / rsm1

Der VfB Krieschow hat sich auch von den spielstarken Eberswaldern nicht vom Kurs abbringen lassen und wie schon im Hinspiel durch drei Tore zum richtigen Zeitpunkt souverän gewonnen. Indes trauerte Guben im Oder-Neiße-Derby gegen Eisenhüttenstadt seinen vergebenen Chancen nach, konnte in der weitgehend zerfahrenen Partie das Abwehrbollwerk der Gäste erneut nicht knacken und musste sich am Ende mit einer torlosen Nullnummer zufrieden geben.

Preussen Eberswalde - VfB Krieschow 0:3 (0:1). Auf dem gut bespielbaren, aber lang und eng bemessenen Kunstrasenplatz versuchten beide Kontrahenten, mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen. Der VfB stellte sich sehr schnell auf dieses Rezept ein, und Dahm verpasste, allein vor dem Preussentor auftauchend, nur knapp die Führung (11. Minute). Ein Zuspiel Richters verlängerte Hebler, mit dem Rücken zum Tor, volley auf Dahm, der den springenden Ball aus 15 Metern per Vollspannschuss ins lange Eck beförderte.

Fast im Gegenzug tauchten zwei Eberswalder Angreifer allein vor dem VfB-Gehäuse auf, doch Jäschke verhinderte den Ausgleich. Nachdem Hebler einen 20-Meter-Freistoß an den Pfosten setzte, verzog Richter freistehend den Abpraller (22.), und bei einem weiteren Schuss des Torjägers reagierte der Eberswalder Torwart glänzend (32.).

In der zweiten Hälfte drängten die Barnimer engagiert auf Egalisierung des Resultats und inszenierten, mit zeitweilig größeren Spielanteilen, eine Reihe gefährlicher Angriffe, ohne allerdings daraus hochkarätige Torchancen zu machen. Anders die Gäste. Dahm erlief sich einen langen Ball, legte quer auf Hebler, der aus elf Metern einnetzte. Karow konnte, allein auf das Tor zustürmend, den Keeper nicht überwinden, bevor sich Angerhöfer links durchsetzte und sein Solo mit dem Tor zum Endstand abschloss.

Von der kompakten Mannschaftsleistung angetan und wieder einen Zu-null-Sieg registrierend, fand Krieschows Trainer Toni Lempke kaum Grund zum Mäkeln. "Dahm, Knapczyk, Karow und Hebler ragten aus der insgesamt überzeugenden Truppe noch heraus", befand er.

BSV Guben Nord - FC Eisenhüttenstadt 0:0. In der von Beginn an hart umkämpften Begegnung hatten die Gäste die erste Chance, als Mooh Dijke freistehend das leere BSV-Gehäuse verfehlte (11. Minute.). Doch die Breesener warteten in der Folgezeit mit mehr Zug zum Tor auf. So knallte Stoll, von Kunzke im Strafraum angespielt, den Ball aus Nahdistanz an die Latte. Den Abpraller brachte der EFC mit Mühe unter Kontrolle (15.). Einen weiten Eckball hämmerte Stoll von der rechten Strafraumgrenze an den linken Innenpfosten (19.). Das Pech klebte dem BSV-Angreifer auch an den Stiefeln, als EFC-Keeper Duchnowski seinen Schuss wegfaustete (23.) und ihm aus günstiger Position der Ball vom Spann sprang (24.).

Die Gäste bemühten sich dann erfolgreich, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Als Hübner das Leder aus der Hand rutschte, strich dieses nur Haarscharf am linken Pfosten vorbei (44.).

Unmittelbar nach der Pause konnte der EFC-Torwart einen Freistoß Stolls gerade noch über die Latte spitzeln (46.), während auf der anderen Seite Kaiser einen Standard nur knapp über das Tor zirkelte (48.).

Vom Nachlassen der Nordgubener profitierend, kamen die Gäste etwas besser ins Spiel, ohne Zwingendes zu Stande zu bringen. Der BSV versuchte dann mit der "Brechstange" den Sieg zu erzwingen, während Hütte alle Mittel einsetzte, das 0:0 zu halten.

Doch Waszkowiak schloss ein Solo schwach ab (59.), Czerniawski traf aus der Distanz nur die Latte (65.) und Mönnichs Gewaltschuss (89.) entschärfte der Torwart mit einer Glanzparade.