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| 16:34 Uhr

Kegeln
7:1! Gubens Kegler führen Spitzenreiter Plessa vor

Auch Friedrichshain schafft in der Verbandsliga eine Überraschung und trumpft beim ESV Lok Cottbus auf. Von Lothar Roick und Roland Ziersch

BSV Grün-Weiß Friedrichshain: Die Männermannschaft hat beim ESV Lok Cottbus in der Kegel-Verbandsliga mit 5:3 Punkten ihren ersten Auswärtssieg eingefahren und kam ins Tabellenmittelfeld. Es war eine Begegnung auf Augenhöhe. Vor dem letzten Durchgang hatte Friedrichshain durch Christoph Scholta (533 Kegel), Marcel Schminke (551) und Dennis Schulz (514) bereits drei Mannschaftspunkte erreicht, der Gastgeber erst einen Punkt. Der letzte Durchgang musste die Entscheidung bringen. Die Lok-Männer Dietmar Krone und Wolfgang Roick als letzte eingesetzte Akteure kamen durch 516 Holz und 579 Holz noch einmal heran. Sie holten sich damit  auch die letzten beiden Mannschaftspunkte des Tages. Nun siegte die Mannschaft mit dem besseren Gesamtkegelergebnis. Die Friedrichshainer Silvio Kurtz (522) und Stefan Mitrenga (538) ließen nichts mehr anbrennen. Der Vorsprung schmolz zwar, der Sieg allerdings war durch das bessere Gesamtkegelergebnis von 3147:3112 Holz in Sack und Tüten für Grün-Weiß

ESV Lok Guben: Das war ein Paukenschlag zu Beginn der Rückrunde! Landesliga-Spitzenreiter Grün-Weiß Plessa wurde regelrecht von den Gubener Herren vorgeführt beim 7:1 (3094:2909)-Erfolg. Schon zu Beginn merkte man dem ESV an, dass er die Niederlage aus der Hinserie nicht vergessen hatte. Es konnten noch nicht die großen Akzente gesetzt werden, doch die Gäste machten auch keinen Boden gut gegen Ralf Bartl 4:0 (513 Kegel) und Thomas Flemming 1:3 (484), die sich einen Vorsprung von 39 Kegeln erkämpften. Im Mittelfeld wurde es dann schon deutlicher. Mit Siegfried Kappel 2:2 (515) und Roland Ziersch 2,5:1,5 (532) wurden die Plessaer erneut hart getroffen und der Vorsprung wuchs auf 120 Kegel an. Nun hieß es für das Schlusspaar, den Sack zu zu binden. Das machten Burkhard Witt 3:1 (542) und Frank Schulze 3:1 (508) in beeindruckender Weise und ließen dem Gast auch keine Chance auf Ergebniskosmetik. Ein überforderter Spitzenreiter hatte es nicht geschafft, die Weihnachtsfeier des ESV Lok zu vermiesen.