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| 14:43 Uhr

Fußball
1:1 gegen Halle: Gemischte Gefühle beim VfB Krieschow

 Trfa zum zwischenzeitlichen 1:0: Martin Dahm.
Trfa zum zwischenzeitlichen 1:0: Martin Dahm. FOTO: FuPa Brandenburg
Oberliga. Der VfB Krieschow hat im fünften Heimspiel hintereinander keinen Sieg einfahren können. Vom VfL Halle trennten sich die Kolkwitzer am Ende mit einem Unentschieden. Von Roland Scheumeister

VfB Krieschow – VfL Halle 1:1 (1:1). T: 1:0 Dahm (4.), 1:1 Kind (16./HE); SR: Gundler (Chemnitz); Z: 273; VfB: Pflug – Gerstmann, Jeschke, Hildebrandt, Ladwig, Pahlow, Karow (82. Schmidt), S. Konzack, Richter (70. Felgenträger), Dahm, Lindner.

Das Vorhaben der Krieschower, den vierten Sieg im vierten Spiel gegen die Hallenser zu schultern, lief gut an. Nachdem Pflug einen wuchtigen Kopfball aus dem Eck gefischt hatte, überbrückten die Platzherren blitzartig das Mittelfeld und Dahm netzte zur Führung ein. Die Anhaltiner lockerten zwangsläufig ihre Defensive, was den VfB-Kickern Räume und eine Reihe bester Gelegenheiten zur Resultatserhöhung verschaffte. Unter anderem konnte der Keeper bei einem Durchbruch von Richter erst im Nachfassen klären. Die ungenügende Chancenverwertung rächte sich, als Pahlow ausrutschte und den Ball unglücklich an die Arme bekam. Das Elfmetergeschenk münzten  die Saalestädter zum Ausgleich um und witterten nun ihre Chance.

Das Spiel gestaltete sich fortan abwechslungsreich. Beide Tore wurden aus allen Lagen unter Beschuss genommen. Auch nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Hallenser, insbesondere kämpferisch, bestens aufgelegt und zwangen den VfB zu Fehlern. In dieser Phase wirkte der VfL wacher, beweglicher und kam zu einigen Standards. Dessen hoher läuferischer Aufwand forderte seinen Tribut, so dass die Krieschower im mit offenem Visier geführten Schlussgang etwas mehr zuzusetzen hatten und die besseren Chancen  produzierten. So parierte der Keeper einen Ball Lindners und auch den Nachschuss Felgenträgers, während Halles Gniesel nach einem Solo verzog.

Beide Trainer zeigten sich nach dem Spiel enttäuscht  und beurteilten das Remis jeweils als gefühlte Niederlage. VfL-Coach René Behring (startete einst als Torjäger beim SV Döbern seine Karriere) resümierte:„Der Punkt ist ok, aber es hätten angesichts unserer Chancen drei sein müssen.“ Toni Lempke widersprach: „Wir sind super gestartet und hätten natürlich nachlegen müssen. Der unglückliche Elfer warf uns etwas zurück. Dennoch hatten wir genug Möglichkeiten, um alles klar zu machen.“