ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:34 Uhr

Spoiler und Computerbildschirme vermüllten Seeufer

Cottbus. Es ist nun schon zur guten Tradition geworden, dass sich die mehr als 1300 Mitglieder des Kreisanglerverbandes Cottbus Land e.V. Marion Hirche/jul1

zweimal im Jahr zum "Großreinemachen" treffen. Am letzten Wochenende stand der Frühjahrsputz wieder auf dem Plan vieler Petrijünger. Die Mitglieder der Ortsgruppe Jehserig 1952 e.V. kamen am Restloch Casel zusammen. Hier an ihrem Betreuungsgewässer sammelten 28 Angler Müll. "Wir haben sogar einen Autospoiler, einen alten Fernseher und einen Computerbildschirm am Ufer gefunden. Über diese illegale Müllentsorgung und damit die Verschandelung unserer Natur haben wir uns sehr geärgert", erklärt Petra Loewa von den Jehseriger Anglern. Hinzu kamen noch säckeweise Papier und unzählige Flaschen.

Ähnlich sah es am Stauseeufer aus. Hier sind immer die Petrijünger zugange, die kein eigenes Betreuungsgewässer haben, aber den Stausee als Fischparadies nutzen. 25 Männer von den Ortsgruppen Madlow, Gallinchen, Neuhausen, Kahren und Döbbern trugen hier zusammen, was am Seeufer nichts zu suchen hat. "Fast ein ganzer Container ist zusammen gekommen", berichtet Peter Scholl, Schatzmeister des Kreisanglerverbandes und in der Geschäftsführung des Landesanglerverbandes tätig. Hier gehörten Autoreifen zu den ungewöhnlichsten Funden. "Es ist einfach schlimm, dass die Leute die Ufer für Müllhalden halten und sich auf andere verlassen, die dann wieder sauber machen", sagt Peter Scholl und wünscht sich hier mehr Verantwortungsbewusstsein von allen Menschen: "Schließlich sind wir alle für den Erhalt der Natur zuständig". "Großreinemachen" war für die Burger Angler um Andreas Pehla am Wochenende auch am Nordumfluter in Burg angesagt und der Mauster Kiessee war auch im Visier der angelnden "Müllfahnder".

www.kreisanglerverband-

cottbus-land.de