Das Konzept erarbeiteten Studenten der BTU Cottbus-Senftenberg.

Kurz nach der Freigabe hatten Mädchen und Jungen jeden Zentimeter besetzt, Autos, Spiele und Zeichenmaterial aus den Regalen geholt und sich in ihr neues Freizeitvergnügen vertieft. "Das Zimmer reicht nicht aus", konstatierte Linken-Bundestagsabgeordnete Birgit Wöllert. Heimleiterin Marion Twarz ergänzte: "Wie wollen noch ein bis zwei solcher Zimmer einrichten, sind dabei auf Spenden angewiesen."

Schon vor Jahren gab es im Heim ein Spielzimmer. Wegen sinkender Belegung besonders bei Kindern wurde es für andere Zwecke genutzt. Seit einigen Monaten kommen aber zunehmend Familien aus Afghanistan und Tschetschenien nach Cottbus.

Derzeit leben 106 Flüchtlinge in der Gemeinschaftsunterkunft, darunter 32 Kinder. 40 weitere werden in den nächsten Tagen erwartet. Dafür wurden weitere Ein- bis Dreiraumwohnungen hergerichtet. "Wir haben alles vorbereitet, damit die Flüchtlinge Weihnachten hier leben und zur Ruhe kommen können", sagte Maren Dieckmann vom Sozialamt. Für die Heimbewohner, besonders die Kinder, sollen 2014 Sportmöglichkeiten entstehen. Dabei hofft Marion Twarz wieder auf die Unterstützung durch Vereine und Bürger.