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| 02:34 Uhr

Sperre für den Fehrower Weg

Protest auf der Straße: Der Fehrower Weg ist seit einer Woche eine Sackgasse. Foto: Christian Taubert
Protest auf der Straße: Der Fehrower Weg ist seit einer Woche eine Sackgasse. Foto: Christian Taubert FOTO: Christian Taubert
Cottbus. Mit der Sperrung des Fehrower Weges vor einer Woche ist eine Abkürzung von und nach Sielow gekappt worden. Offenbar sind nicht alle damit einverstanden. pk

Protest und Unverständnis sind kaum verhallt. Das ist sogar direkt auf der Straße nachzulesen. Ein Unbekannter hat ein "Warum?" auf die Fahrbahn gesprüht.

Ein Absperrgitter nördlich der Kreuzung mit dem Striesower Weg macht das Durchkommen für Fahrzeuge unmöglich. Radler und Fußgänger können den Weg dagegen weiterhin ungehindert nutzen, auch wenn ein Schild mitten auf dem Radweg steht. Das soll offenbar verhindern, dass Autos ihn als Umfahrung der Absperrung nutzen.

Die Sperre dient nach Auskunft des Rathauses dem Lärmschutz der benachbarten Windmühlensiedlung. Doch offenbar hat sich die Kunde von der Sperrung noch nicht bei allen Fahrern herumgesprochen. Vor der unerwarteten Sperre biegen die meisten Fahrzeuge in den Striesower Weg ab und fahren damit direkt durchs Wohngebiet.

Durch die anderthalb Jahre dauernden Bauarbeiten an der Sielower Chaussee haben viele Autofahrer den Fehrower Weg als Alternativroute zwischen Sielow und dem Mittleren Ring entdeckt und diese Gewohnheit nicht wieder abgelegt. Darunter auch viele Lastwagen, die das Sielower Gewerbegebiet ansteuern.

Das hatte nach Auskunft der Stadt zu einer erheblichen Belastung der Anwohner geführt. Dabei gibt es mit der Burger und Sielower Chaussee nun gut ausgebaute Straßen.