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| 19:40 Uhr

Stadtpolitik
SPD kämpft für Maerker-Plattform

Schmuddelecken wie diese in der Spremberger Vorstadt verstören Passanten und Anwohner.
Schmuddelecken wie diese in der Spremberger Vorstadt verstören Passanten und Anwohner. FOTO: LR / Hilscher Andrea
Cottbus. Einwohner sollen online ihre Beschwerden melden und verfolgen, wie weit ihr Problem bearbeitet ist. Von Andrea Hilscher

In insgesamt 108 Kommunen in Brandenburg können Einwohner über das Online-Portal Maerker ihre Beschwerden über Dreckecken, kaputte Straßenlaternen oder holprige Bürgersteige loswerden. Cottbus hatte die Beteiligung an dem Online-Dienst wegen verschiedener Bedenken nicht unterstützt: Es würde zu viel Personal binden, die Bürgeranfragen zu beantworten. Jetzt unternimmt die SPD-Fraktion im Rathaus einen neuen Vorstoß, Cottbus an das Maerker-Netzwerk anzubinden. In den Stadtverordnetenversammlung am 30. Mai wird ein entsprechender Antrag dazu vorgelegt.

Nach Einschätzung der Stadtverordneten fehlt es an einem einheitlichen Beschwerdemanagement in  der Stadt, der Überblick über Art und Anzahl von Beschwerden und Meldungen von Bürgern ist nicht vorhanden.

Die Nutzung von Maerker solle künftig den bisherigen Meldekanal über die    Adresse www.cott­bus.de ablösen und in den Bereich Beschwerdemanagement eingegliedert werden, sodass zusätzliche Kosten vermieden würden. Die Einführung der Plattform Maerker als zentraler Anlaufpunkt für Bürgeranliegen könne, so die Fraktion, als Teil des vom Oberbürgermeister ausgerufenen Zieles „Cottbus Smart und Digital“ eingeordnet werden.

Über Maerker wurden in den vergangenen neun Jahren 89 877 Hinweise in Brandenburger Kommunen gemeldet und bearbeitet.