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| 01:29 Uhr

SPD fordert Stasi-Überprüfung der Spree-Neiße-Landratskandidaten

Forst. Eine Prüfung der Landrats-Kandidaten auf Tätigkeit für die Staatssicherheit der DDR hat der Vorsitzende der Spree-Neiße-SPD, Dietmar Woidke, gefordert. Die Direktwahl des Spree-Neiße-Landrates am 10. Januar 2010 müsse „frei von Spekulationen über mögliche Stasi-Tätigkeiten der Kandidaten stattfinden“, wird Woidke in einer Mitteilung der SPD zitiert. pm/js

„Ehrlichkeit ist das Rückgrat der Politik. Eine freiwillige Überprüfung der Kandidaten stellt deshalb eine besondere Verpflichtung der Kandidaten dar“, so Woidke, der von 93 Prozent der Delegierten des Unterbezirks Spree-Neiße für weitere zwei Jahre als Vorsitzender gewählt wurde. Für den Landratsposten kandidieren Diethelm Pagel (Linke) und Harald Altekrüger (CDU) sowie Amtsinhaber Dieter Friese (SPD).

Neben Woidke gehören zum Unterbezirksvorstand die Stellvertreter Hermann Kostrewa (Forst) und Benny Blatz (Spremberg), Kassierer Hans-Jürgen Bauer (Spremberg) sowie als Beisitzer Karin Freese (Spremberg), Anett Müller (Forst), Hans-Jürgen Jannaschk (Guben), Steffen Reiche (Frauendorf), Volker Schulze (Welzow), Andreas Petzold (Kolkwitz) und Horst Fillmer (Peitz).pm/js