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SPD-Chef aus Spree-Neiße kritisiert Cottbuser OB

Cottbus. Nach dem Vorschlag des Cottbuser Oberbürgermeisters Holger Kelch (CDU), die Umlandkommunen Spremberg, Guben, Forst und Drebkau bei einer Verwaltungsreform nach Cottbus einzugemeinden, meldet sich der SPD-Vorsitzende Spree-Neiße, Ulrich Freese, zu Wort. Er sagt: "Holger Kelch fehlt es an der erforderlichen Ernsthaftigkeit im Umgang mit seinem Amt. red/sh

Durch seinen Klamauk trägt er mit dazu bei, die Wähler in die Arme der Rechtspopulisten zu treiben." Freese empfiehlt dem Oberbürgermeister daher: "Augen auf bei der Berufswahl!"

Der SPD-Chef erinnert zudem an das Positionspapier des eigenen Unterbezirks aus dem Jahr 2015. Dort sei ein Zusammengehen von Spree-Neiße, Oberspreewald Lausitz und Cottbus vorgeschlagen worden. Freese: "Die Zeit des Lamentierens ist vorbei. Jetzt muss die Zukunft der Niederlausitz mit einer starken Stimme an der Spitze gestaltet werden."