ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 00:00 Uhr

Sozialarbeit an Schulen soll im nächsten Jahr auf den Prüfstand

Cottbus.. In der Diskussion um die Schulsozialarbeit bahnt sich ein Kompromiss an. Die SPD-Stadtverordnete Martina Münch hat jetzt vorgeschlagen, sich „der bisherigen Zahl der Stellen nach“ zur Sozialarbeit politisch zu bekennen.

Im nächsten Jahr solle nach einer Überprüfung entschieden werden, ob die Schulsozialarbeit an einen oder mehrere freie Träger abgegeben wird oder im Jugendamt bleibt.
Angestrebt wird derzeit eine neue Struktur der Sozialarbeit, die von Schulen auf „Sozialräume“ ausgeweitet werden soll. Dazu ist laut Konzept die bisherige Zahl der Stellen - insgesamt 18 - nötig. 14,8 Stellen sind zurzeit beim städtischen Jugendamt angesiedelt, drei bei freien Trägern. Das Sozial- und Bildungsdezernat war dem Willen der Stadtverordneten gefolgt, die Stellen bei der Stadt zu erhalten. Damit werde derzeit die Vorgabe der ebenfalls beschlossenen Kienbaum-Studie zum Personalabbau in der Verwaltung um sechs Stellen verfehlt. „Wir werden in den nächsten Jahren weitere Potenziale erschließen“ , sagte Dezernent Berndt Weiße. Eine Diskussion um die Inhalte der Schulsozialarbeit sei durch die Vorlage nicht erfasst. Zunächst soll der Kienbaum-Prozess für das Dezernat abgeschlossen werden. (jg)