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"Sowas könnte man auch in anderen Ortsteilen machen"

In lockerer Runde – auch ums Kennenlernen ging es beim Ströbitzer Frühjahrsempfang.
In lockerer Runde – auch ums Kennenlernen ging es beim Ströbitzer Frühjahrsempfang. FOTO: Hirche/jul1
Cottbus. Der Frühjahrsempfang des Bürgervereins Ströbitz für Unternehmer und engagierte Bürger hat bereits Tradition: In dieser Woche fand er zum elften Mal statt. Marion Hirche / jul1

Gastgeber des Ströbitzer Bürgerempfangs war diesmal das Unternehmen Naturstein Betonwerkstein Domisch - Cottbus. Mehr als 100 Unternehmer und Bürger aus Ströbitz folgten der Einladung. Gekommen waren auch die Landtagsabgeordneten Kerstin Kircheis (SPD) und Michael Schierack (CDU) sowie der Kolkwitzer Bürgermeister Fritz Handrow. Ein Vertreter der Stadt Cottbus war eingeladen, wurde aber nicht gesichtet. Als Gäste waren auch Vertreter der Ströbitzer Partnergemeinde Koserow von der Ostsee in die Lausitz gekommen.

Hausherr Steffen Domisch begrüßte alle Gäste in seiner Produktionshalle. Er berichtete von der Entwicklung seines Unternehmens. "Vor neun Jahren, als ich schon mal Gastgeber dieser Veranstaltung war, hatte ich drei Mitarbeiter. Heute sind es sieben. Ich konnte Dank der Unterstützung durch die Sparkasse Spree-Neiße neue Maschinen anschaffen. Eine moderne Fotovoltaik-Anlage wurde installiert." Zudem betonte er: "Es ist schön, dass dieses Treffen nun schon Tradition hat. Es ist gut, wenn so viele Ströbitzer zusammenkommen, sich kennenlernen und miteinander reden".

Kennenlernen war auch das Stichwort für den Bürgervereinsvorsitzenden Detlef Buchholz. Er stellte Unternehmer vor, die zum ersten Mal bei diesem Empfang dabei waren. Unter ihnen Werbeagenturinhaber Mathias Kloss. Er brachte sich gleich mit einer Initiative ein: Er will am 1. Mai zum ersten Mal einen Flohmarkt in der Sachsendorfer Straße organisieren. In allen Höfen der Straße soll getrödelt werden. Interessenten können sich bei ihm unter Tel. 0176/84 86 89 49 melden.

Bei Freibier und Gegrilltem kamen die Anwesenden schnell ins Gespräch. Ideen für neue Projekte wurden geboren. Am Rand wurde auch über eine neue Fläche für die Ströbitzer Jugend und über den beschlossenen Abwasseranschluss für den Zahsower Weg und die Zahsower Straße gesprochen. Eingeladen von einem Ströbitzer Unternehmer war auch Michael Stein vom Wirtschaftsrat Peitz bei dem Empfang und überlegte laut: " Dieser Empfang ist eine prima Sache, so was könnte man auch in anderen Ortsteilen oder Kommunen machen."