40 Farbabdrucke ermöglichen den Gästen einen Blick, der sonst nur durch das Raster-Elektronen-Mikroskop möglich ist. Erstellt wurde die Wanderausstellung durch Nicole Ottawa und Oliver Meckes.

Beide dokumentierten den Gestaltwandel der Insekten in atemberaubender Art und Weise. Dabei stehen nicht nur Exoten, wie zum Beispiel der Seidenspinner, sondern auch die heimischen Insekten im Blickfeld. Passend zur Sommerzeit ist die Verwandlung der Kniebelmücke oder der spannende Farbwechsel des Hauhechel-Bläulings zu sehen. Die Fotografien ermöglichen einen erlebnisreichen Perspektivwechsel. Denn der Blick in die Augen einer Frühen Adonisjungfer rückt die kleine Libelle in ein ganz anderes Licht.

Auch dieses Mal ergänzt das Stadtmuseum die Ausstellung durch Objekte der eigenen Sammlung. So werden unter anderem fossile Insektenfunde aus Brasilien, in Bernstein eingeschlossene Insekten aus Schlabendorf, Bestände der naturkundlichen Sammlung, historische Bücher und Objekte des täglichen Lebens gezeigt.

Die Sonderausstellung wird bis zum 11. August laufen.