Der Sonderausschuss des Brandenburger Landtag, der sich seit dem Herbst speziell mit der Strukturentwicklung in der Lausitz beschäftigt, kommt am Freitag (13 Uhr) zu seiner zweiten turnusmäßigen Sitzung „zusammen“.
Auch diese Sitzung findet aus Pandemie-Schutzgründen online statt. Verfolgt werden kann die trotzdem öffentliche Sitzung via Live-Stream über die Online-Seite des Landtages.
Auf der Tagesordnung am Freitag steht die Entwicklung der Wirtschaftsregion Lausitz (WRL).
Heiko Jahn, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz (WRL).
Heiko Jahn, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz (WRL).
© Foto: Angelika Brinkop
Die Gesellschaft der Lausitzer Landkreise soll zum entscheidenden Instrument zur Umsetzung von kommunalen Strukturwandelprojekten ausgebaut werden. Doch der Ausbau gestaltet sich, zumindest von außen betrachtet, zäh. Zu dem Thema eingeladen haben sich die Landtagsabgeordneten den WRL-Geschäftsführer Heiko Jahn. Er soll dem Gremium einen Bericht über die „Entwicklungsstrategie Lausitz 2050“ vorlegen.

Beteiligt sich das Land an der WRL?

Ein Thema, das in diesem Zusammenhang mit besprochen werden soll, ist dabei die Beteiligung des Landes Brandenburg an der WRL. Die wird nicht nur vom Kreistag des Spree-Neiße-Kreises gefordert, sondern auch von der CDU und den Grünen – immerhin Mitgliedern der Regierungskoalition in Potsdam.
Die Befürworter einer Landesbeteiligung argumentieren, dass auf diese Weise die Zusammenarbeit mit dem Nachbarland Sachsen direkter und einfacher wäre. Der Freistaat hatte nämlich mit der Sächsischen Agentur für Strukturentwicklung (SAS) eine landeseigene Gesellschaft zur Umsetzung der lokalen Strukturstärkungs-Projekte gegründet.