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| 16:47 Uhr

Kulturschaffende kommen am Freitag zusammen
Solidaritätskonzert im Strombad

Als Schauplatz von zum Teil sehr spektakulären Aktivitäten - wie dem Floßrennen innerhalb des Umwelt-Projektes „Viva con Aqua“ im Sommer 2018 - gab das Strombad dem Cottbuser Stadtleben schon viele erfrischende Impulse.
Als Schauplatz von zum Teil sehr spektakulären Aktivitäten - wie dem Floßrennen innerhalb des Umwelt-Projektes „Viva con Aqua“ im Sommer 2018 - gab das Strombad dem Cottbuser Stadtleben schon viele erfrischende Impulse. FOTO: Michael Helbig
Cottbuser Kulturschaffende wollen das ehemalige Freibad zu einem „offenen und selbstorganisierten“ Ort machen. Von Daniel Schauff

Der Strombadverein kündigt für den kommenden Freitag ein „Solikonzert“ im Chekov an. „Noch hat die Stadt nicht entschieden, wer der neue Betreiber des Cottbuser Strombades wird. Dennoch müssen wir bereits jetzt am eigenen Leib spüren, was passiert, wenn öffentlicher Raum für die Gemeinschaft nicht mehr zugänglich ist“, heißt es in der Einladung zum Konzert bei Facebook. Das Gelände sei nach Aufforderung des zuständigen Fachbereichs bei der Stadtverwaltung versperrt.

Die Jugendhilfe als einstiger Betreiber des Strombades hat ihr Engagement im Sommer dieses Jahres aufgekündigt. Seitdem sucht die Stadt nach einem neuen Betreiber der städtischen Einrichtung. Bereits zuvor hatte sich der Strombadverein gegründet. Das Ziel: Das Strombad soll ein „offener, vielfältiger und selbstorganisierter Ort“ werden, der für alle frei zugänglich ist und an dem jeder die Möglichkeit hat, sich selbst zu verwirklichen. Im Sommer hatte der Verein zu einem Treffen im Strombad geladen. 250 Cottbuser seien dem Aufruf gefolgt, hätten sich mit Gruppenfotos und Unterschriften für die Ideen des Vereins für eines der ältesten Freibäder Deutschlands stark gemacht.

Mit dem Solidaritätskonzert, organisiert von der Initiative „Unisono“, dem Verein und den Betreibern des Clubs Chekov, solle den Forderungen noch einmal Nachdruck verliehen werden, heißt es in der Einladung weiter. Zugesagt haben eine Reihe lokaler Kulturschaffender.

So wird der „Spree-Neiße-Ire“ Wolfgang Dannat den Abend mit irischem Folk eröffnen. Der Schauspieler Michael Becker wird ebenso vor Ort sein wie Schauspieler Matthias Heine. Luce, Silent Green und die Abandoned Dogs sorgen mit unterschiedlichen Musikrichtungen für die richtigen Töne an dem Abend. Ab 0.30 Uhr ist eine Aftershow-Party mit Tinitussi und DJ Norm angekündigt. Der Eintritt ist frei, los geht der Abend um 19.30 Uhr.