Sielow sei der einzige Cottbuser Ortsteil, in dem nach der Eingemeindung nichts in Sachen Verkehrsinfrastruktur passiert sei, sagt Ortsvorsteher Ulrich Günther. Der Nachholbedarf und auch der Frust bei den Sielower Einwohnern sei deshalb groß. Mit dem Straßenbau einhergehen soll auch der Anschluss an das zentrale Abwassernetz. Sielower Chaussee, Striesower Straße und einige Anschlüsse am Ring stünden auf der Investitionsliste der Lausitzer Wassergesellschaft (LWG), so Ulrich Günther, der auf ein abgestimmtes Vorgehen hofft. Es wäre nur schwer nachzuvollziehen, wenn eine neue Straße nach zwei, drei Jahren wieder aufgerissen würde, um dann die Abwasserleitungen zu verlegen. Eine ordentliche Straße sei auch Voraussetzung, um den Wohnpark an das Busnetz anschließen zu können. Bisher weigere sich das Verkehrsunternehmen wegen des schlechten Zustandes, dort eine Haltestelle einzurichten. (Weitere Berichterstattung in den nächsten Ausgaben).