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| 16:37 Uhr

Sport
Serienmeister blicken auf Saison der Rekorde zurück

Der Kapitän der Meistermannschaft Martin Maltzahn im Schatten des .Meisterpokals im Gespräch mit Günter Wache (l.) und Josef Anderlik (r.).
Der Kapitän der Meistermannschaft Martin Maltzahn im Schatten des .Meisterpokals im Gespräch mit Günter Wache (l.) und Josef Anderlik (r.). FOTO: Georg Zielonkowski
Klein Oßnig. Bei der Ehrungsveranstaltung für den 17-fachen Deutschen Mannschaftsmeister der Billardkegler, dem SV Leuthen/Klein Oßnig, wurde klar, welch denkwürdige Saison hier gespielt wurde. Von Georg Zielonkowski

Mit einer Spielzeit der Rekorde hatte sich das Sextett seinen 17. Titel gesichert. Vier Spieler unter den besten Sechs der Rangliste und einen Gesamtdurchschnitt der Spielergebnisse von 1791 Holz waren außergewöhnlich. „Es hat seinen Grund, dass ich hier an erster Stelle den Ehepartnern unserer Spieler danke, die mit ganz viel Verständnis und aller Akzeptanz das Tun ihrer Männer begleiten“, zeigte sich Oßnigs Billard-Abteilungsleiter Rainer Dürre am Wochenende dankbar.

Gerade wegen der außergewöhnlichen Saison mussten die Spieler von heute, den „Altvorderen“ Einzelheiten zur Spielzeit erklären. Kapitän Martin Maltzahn berichtete den früheren Aktiven aus seinem Billardleben: „Als ich vor zwölf Jahren hier anfing, kam ich in einen sehr gut organisierten Verein. Alles war durchorganisiert. Das Training, die Transporte und die technischen Bedingungen waren Top. Wenn ich dagegen hier im Gespräch mit unseren Ehrenmitgliedern höre, dass die in den 60er Jahren mit dem Zug oder dem Bus zu den Auswärtsspielen nach Weißwasser oder Finsterwalde fuhren, weil es in den 60ern nur wenige Autos gab, wird mir klar weshalb wir heute andere Punktezahlen erreichen.“