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| 18:04 Uhr

Feierlich
Viele Gründe zum Feiern im Seniorenzentrum

Iris Link wurde mit dem goldenen Kronenkreuz, einem Dankeszeichen der Diakonie Deutschland, ausgezeichnet.
Iris Link wurde mit dem goldenen Kronenkreuz, einem Dankeszeichen der Diakonie Deutschland, ausgezeichnet. FOTO: LR / Hilscher Andrea
Cottbus. Ein 50. Jubiläum und die Verleihung des goldenen Kronenkreuzes waren Anlass für ein großes Fest. Von Andrea Hilscher

Seit 50 Jahren werden in Cottbus unter dem Dach des Lafim (Landesausschuss für Innere Mission) Senioren betreut. Grund, das traditionelle Sommerfest in Seniorenzentrum Johann Hinrich Wichern zu nutzen, um auf die Anfänge der Altenbetreuung in der Mühlenstraße und die spätere Arbeit im Neubau in der Taubenstraße zurückzublicken. Mit einer Andacht würdigte Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau die wichtige Arbeit mit Menschen in höherem Alter.

Zugleich bedankte sie sich bei der Leiterin der Einrichtung, Iris Link. 1980 bis 1984 hat sie in Welzow eine Ausbildung als Krankenschwester absolviert, später im Pflegeheim Welzow angefangen und sich rasch in Leitungsfunktionen hineingearbeitet. Mehrere Häuser des Lafim in der Lausitz wurden von Iris Link geleitet, jetzt steht sie seit vier Jahren an der Spitze des Cottbuser Seniorenzentrums. „Christliche Nächstenliebe sind mehr als nur Worte für sie“, lobte Pfarrerin Pfaff-Gronau und ehrte ihr Engagement im Namen des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz mit dem goldenen Kronenkreuz. Sozialdezernentin Maren Dieckmann (parteilos) war ebenfalls zu der Feierstunde geladen. „Ich erinnere mich noch gut an die Altenbetreuung in der Mühlenstraße“, erzählt sie. Als junge Sozialarbeiterin habe sie dort häufig zu tun gehabt. „Es ist schön zu sehen, wie wohl sich die Menschen hier in diesem Hause fühlen.“ In den kommenden Jahren werde es in Cottbus immer wichtiger werden, Senioren ein angemessenes Lebensumfeld zu schaffen. Schon im Jahr 2020 soll jeder dritte Cottbuser 65 und älter sein. „Die Frage der Pflege muss also dringend gelöst werden“, appelliert Eberhard Karwinski von Karwin als Seniorenbeauftragter der Stadt an die Verantwortlichen.

Die Bewohner des evangelischen Seniorenzentrums mussten sich Donnerstag darüber keine Gedanken machen: Sie konnten bei Kaffee, Kuchen und einer Udo-Jürgens-Show ausgiebig lachen.