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| 17:14 Uhr

Peitz
Sehr gute Bewertungenfür Peitzer Aussteller

Siegfried Ackermann und Wilfried Schulze vom Kleintierzuchtverein Peitz mit ihren Tieren in der Ausstellung.
Siegfried Ackermann und Wilfried Schulze vom Kleintierzuchtverein Peitz mit ihren Tieren in der Ausstellung. FOTO: Marion Hirche
Peitz. Vor allem Züchter aus Spree-Neiße haben am Wochenende in Peitz 241 Rassejungtiere präsentiert. Von Marion Hirche

 Die Kleintierzüchter des Spree-Neiße-Kreises haben  in diesem Sommer auch um das Wohl ihrer Tiere gekämpft. Da gab es so manche extra Wasserration. Dass sich die Mühe um die Tiere gelohnt hat, war am Wochenende in der alten Sportbaracke von Peitz zu sehen. Dort fand die Kreisjungtierschau der Kaninchen mit angeschlossener Geflügel-Jungtierschau des Kleintierzuchtvereines Peitz  statt.

„Es sind 160 Kaninchen zu sehen, dazu kommen noch 81  Gefiederte“, fasste Gastgeber-Vereinsvorsitzender Wilfried Schulze zusammen. Er selbst stellte seine  schwarz-weißen Russen aus.  Die Kaninchen waren für die Betrachter in einem geräumigen Käfig ganz in Familie präsentiert und ein  Hingucker gleich am Eingang zur Ausstellung.  Wilfried Schulze züchtet die  weißen Vierbeiner  mit den schwarzen Langohren schon seit 59 Jahren. „Ich habe mit Holländer-Kaninchen angefangen, bin dann  aber schnell auf die Russen umgestiegen. Damit habe ich auch schon so manchen Preis geholt“,  erklärte der Vereinsvorsitzende. Er war zufrieden, dass seine Tiere durchweg mit dem Prädikat „Sehr gut“ bewertet wurden.

Bei den Peitzer Geflügelzüchtern zählte auch Siegfried Ackermann als Aussteller dazu.  Der 63-jährige Vorruheständler beteiligte sich an der Ausstellung mit seinen Bielefelder Kennhühnern. Drei kennsperberfarbige Hähne und drei Hühner in der Färbung zeigte Ackermann der sich früher im Peitzer Handball engagierte und seit sechs Jahren Spaß an der Rassegeflügelzucht hat. „Wir haben immer Tiere zu Hause gehabt, und nachdem es mit dem Sport nicht mehr so gut geht, habe ich das eben zu meinem Hobby gemacht. In diesem Jahr habe ich allerdings bei der Zucht ein bisschen Pech gehabt“, beschreibt  der Peitzer. Unzufrieden war er trotz der nicht einfachen Nachzucht nicht –  dreimal wurden seine Tiere mit „Sehr gut“, zweimal mit „Gut“ bewertet.

Neben großen und Zwerghühnern, waren auch Tauben ausgestellt. Zu den besonderen Blickfängen zählten wieder einmal die großen weißen Emdener Gänse von Kerstin Zimmer aus Drachhausen.

Den Pokal des Spree-Neiße-Landrates Harald Altekrüger holte Dieter Schultke aus Jamlitz (Dahme-Spreewald) mit einer wildfarbenen Zwergwiddergruppe. Beim Geflügel hatte Klaus Peterziel mit einem Zwerg-Lakenfelder-Huhn die höchste Bewertung. Das Tier bekam das Prädikat „Hervorragend“, der Peitzer den Bürgermeisterpokal der Stadt.

Am zweiten November-Wochenende werden die Peitzer dann ihre Vereinsschau durchführen. Sie hoffen, dass sie dann noch einmal die Räume in der alten Sportbaracke nutzen können, das Gelände dort steht zum Verkauf. „Wir verlassen uns diesbezüglich auf unseren Bürgermeister Jörg Krakow, der uns zugesagt hat, dass wir  eine Ausstellungsmöglichkeit haben werden“, sagte Ausstellungsleiter Wilfried Schulze.