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Schwangerschaft sorgt für Wirbel im Spielplan

Cottbus.. Freudige andere Umstände sorgen für Veränderungen im Spielplan des Staatstheaters Cottbus. Als Grund dafür nennt Gabriela Schulz, Pressereferentin des Staatstheaters, die Schwangerschaften der beiden Schauspielerinnen Sigrun Fischer und Christiane Höfler.


Der Liederabend mit Sigrun Fischer „Ich glaub' 'ne Dame werd ich nie“ müsse entfallen. Die neue Schauspielproduktion „Antilopen“ , die kurz vor der Spielzeitpause mit Sigrun Fischer in einer der Hauptrollen ihre erfolgreiche Kammerbühnen-Premiere erlebt habe, werde mit ihr zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen.
Die Rolle der Sally Bowles im Erfolgsmusical „Cabaret“ , mit der Sigrun Fischer in der letzten Saison große Erfolge gefeiert habe, werde für diese Spielzeit von der Berliner Schauspielerin und Sängerin Serena Gruß übernommen.
Serena Gruß war am Staatstheater Cottbus bisher als Gast in den Produktionen „Komm auf das Schiff meiner Träume“ und „Nach dem Regen“ zu erleben. Viele Zuschauer hätten sie noch in bester Erinnerung als Gerda in „Die Schneekönigin“ und zuletzt als Einrichtungs-Chefin in der musikalischen Möbelhaus-Revue „Über sieben Betten musst du gehn“ . Serena Gruß sei weiterhin zu erleben als Polly in der „Dreigroschenoper“ . „Die Produktion ,Romeo und Julia' wird nicht wieder in den Spielplan aufgenommen“ , teilt das Staatstheater weiter mit. Grund seien die Schwangerschaft von „Julia“ Christiane Höfler und der Wechsel von „Romeo“ Paul Grill an das Theater Heidelberg. In dieser Spielzeit sei Christiane Höfler letztmalig in der Inszenierung „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ von Tennessee Williams zu sehen - und das passenderweise in der Rolle der schwangeren Mae.
Als Schwangerschaftsvertretung für eine Spielzeit komme neben Serena Gruß die Berliner Schauspielerin Johanna Julia Spitzer in das Cottbuser Ensemble. Johanna Julia Spitzer war dieses Jahr bereits als Wasserfrau in der „Spreewälder Sagennacht II“ zu sehen. Dort stellte sich erstmals auch der Schauspieler Jan Hasenfuß dem Publikum vor. Als Absolvent der Potsdamer Hochschule für Film und Fernsehen beginnt er mit dieser Spielzeit sein erstes Festengagement am Staatstheater Cottbus.
Sebastian Reusse sei auf eigenen Wunsch kurzfristig zum Ende der letzten Saison ausgeschieden, um für die Bavaria Filmproduktion zu drehen. Ab Oktober wird er als ein neuer Hauptdarsteller in der Fernsehserie „Marienhof“ in der Rolle des Harald „Harry“ Töppers zu sehen sein. (pm/ue)